Mai 2019
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
19
20
21
22
23
25
26
27
28
29
30
31
   

Schwamm über das was war, denn es gibt noch einen Strohhalm, auch wenn der in Form eines Turms, eines roten Turms daherkommt. Und wenn wir für den roten Turm sportlich zum roten Tuch werden und gewinnen, dann entfernen wir uns weiter von der roten Laterne. Aber genug der Farbenlehre, denn grau ist schließlich alle Theorie und scharzweiß die Wahrheit auf dem Brett. Uli wurde durch Jens ersetzt, ansonsten Bestbesetzung auf beiden Seiten!

Die Liste der herben und unerklärlichen Rückschläge dieser Regionalliga Saison setzte sich in der 6. Runde nicht nur fort, sondern erfuhr, ebenso wie die Außentemperaturen, in Kaufbeuren einen absoluten Tiefpunkt. Der Wettkampf ging in 5 Stunden mit 3,5-4,5 verloren und der Klassenerhalt rückt nun fast schon außer Sichtweite.

und zwar im Kellerduell der Regionalliga im Heimspiel der 4. Runde gegen die SG Schwabing, die wir schon im Vorjahr besiegen konnten, wenn auch mit viel Mühe. Tabellenletzter empfängt Tabellenvorletzten, beide Teams bislang ohne Pluspunkte. Da war klar, dass hier ein wichtiges Match um – wie soll man sagen – um die Perspektive, weiterhin um den Klassenerhalt kämpfen zu können, stattfindet. Auf Schwabinger Wunsch hin begannen wir erstmalig in der Vereinsgeschichte, eine Stunde später als unsere Erste, die um 10.00 Uhr Tarrasch München begrüßt hatte.

In der dritten Runde waren wir Teil des dreifachen FCB-Heimspiels, bei dem in der 2. Bundesliga Bayern I gegen Bindlach I (verlor), in der Oberliga Bayern II gegen Rottal I (gewann) und in der Regionalliga, im Nebenraum, Bayern III gegen uns antrat und letztlich sicher siegte. Wir waren untergebracht im Nachmittagsbetreuungsraum, zwischen dem Büro der Schülermittverwaltung und der Theke für die Pausensnacks. Apropos: Danke an den FCB für die wunderbare und kostenlose Generalverpflegung - wirklich super und schmackhaft! Unklar blieb nur, ob die leckeren Wienerle aus der Wurstküche des Vereinspräsidenten stammten.

Für das erste Heimspiel hatten wir uns gegen den in Schlagdistanz einzuschätzenden Gast und neben uns einzigen Mittelschwäbischen Klub in der Regionalliga Südwest einen ersten Punktgewinn erhofft. Im letzten Jahr gab‘s nach hartem Kampf ein Mannschaftsremis und auch wenn wir in dieser Saison ohne Alex und Nadja natürlich schwächer aufgestellt sind, ist unsere Truppe noch immer für die ein oder andere Überraschung gut und der Klassenerhalt keinesfalls Utopie. Realität an diesem Sonntag aber war, dass einfach nichts zusammen und der Wettkampf klar verloren ging. Es gibt wohl einfach solche Tage.