Februar 2019
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› SK Krumbach I - SK Mering
Datum :  24. Februar 2019
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Das Team vom SC Türkheim Wörishofen ging nach zwei Pleiten de facto in  Bestbesetzung an den Start und das mussten sie auch, wenn der Klassenerhalt das Ziel sein sollte. Wir traten erstmals nicht mit der Stammacht an, hatten aber mit Josef einen Bombenersatz für Faxe (mit der Ersten gegen Baden Baden). Bei frühlingshaften Temperaturen und bestem Bergpanorama und unterstützt von einem unerschöpflichen Angebot diverser sehr gesunder Kneipptees hieß es dann Hirnlappen hoch und los.

Konkreter: Die Zweite des Schachklubs aus Krumbach Schwaben besiegt die Erste der Schachgemeinschaft München Schwabing. Wir konnten durch diesen Erfolg unser Punktekonto ausgleichen und uns ins Tabellenmittelfeld der Regionalliga vorarbeiten. Im Verbund mit dem parallelen Zweitligaduell der bayerischen mit den württembergischen Schwaben, welches unsere Erste knapp für sich entschied, erlebten Spieler und Kiebitze letzten Sonntag wahrlich einen extrem spannenden und äußerst hart umstrittenen Schachgroßkampftag.

Mit diesem einen Bonmot möchte ich es für die Schilderung der Startrunde der Regionalliga Süd West bewenden lassen, auch wenn der Gegner und Gastgeber namentlich aller beste Bedingungen für weiteren Wortwitz böte. Das Duell der beiden ambitionierten Aufsteiger präsentierte sich als 5-Stundenfight, in den beide Klubs  ihre Stammacht entsandt hatten. Angepfiffen wurde am 10.10.10 exakt um 10.10 – herzlichen Dank an Nadja und Alex cool. Dass bei diesem Datum aus der Kirche nebenan hie und da die Hochzeitsglocken zu hören waren versteht sich von selbst. Kaiserwetter gab‘s obendrein.

Aber wie auch, wenn gleich zwei Augsburger fehlen und das bei einem Heimspiel und das auch noch in einem Match, welches den Klassenerhalt für die Fuggerstädter sichern könnte. Nadja und ich kamen damit zu zwei kampflosen Siegen. Nadja wars nach zwei anstrengenden Wochen beim Seminarturnier der Jussupow Schachakademie in Bad Wurzach und bei der bayerischen Jugendeinzelmeisterschaft in Regensburg, sowie der Sonntags-Odysee durch die Augsburger Altstadt mehr als Recht. Mir nicht, schließlich war ich schon in Lauingen ausgebremst worden und mir wurde nun schon wieder eine Partie verwehrt. Dabei will ich doch nur spielen.

Wie würden wir uns anstellen? Das war die Frage, als Mannschaftsführerin Nadja (Jörg schnupperte in der Ersten ziemlich dünne 2. Bundesligaluft) samt grünem Glücksordner zur 6. Runde die Mannschaft aus Königsbrunn begrüsste. Bei den Gästen fehlten allerdings sogar zwei Stammspieler der bisherigen Saison, so dass wir an den hinteren Brettern ein deutliches DWZ-Übergewicht besaßen.