Februar 2018
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› Krumbach I - SC Friedberg
Datum :   4. Februar 2018
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Zu einem knappen 4,5:3,5-Sieg kam die Erste in einem spannenden Wettkampf gegen die Gäste aus Friedberg.
Friedfertigkeit herrschte zunächst auch auf den Brettern vor, als Uli schnell remisierte und auch Lutz das zweite Remisangebot seines Gegners schliesslich akzeptierte, nachdem er in einem ziemlich bewegungsarmen Doppelturmendspiel gelandet war. Kurzzeitig etwas Bewegung in die Sache kam dann, als Ernst an Brett 8 sicher gewann, ehe Rainer und Eugen den Karnevalszug mit einem Remis wieder abbremsten, bevor ihnen die Stellung zu heiss wurde. So führten wir nach drei Stunden zwar mit 3:2, doch oh Schreck! - an den restlichen Brettern sah es gar nicht so gut aus...
Erst als es Nadja gelang ihre wackelige Stellung in der gegnerischen Zeitnot zu drehen und uns 4:2 in Führung brachte, kehrten unsere feucht-fröhlichen Mienen zurück. Josef sandelte dann noch etwas im Konfettiregen seiner Stellung, aber da war nichts mehr zu machen und so blieb es Albert vorbehalten den Mannschaftssieg nach fast sechs Stunden unter Dach und Fach zu bringen. Zwar verkünstelte er sich bei den Gewinnversuchen etwas mit den Luftschlangen seines Königs und Springers, aber das Remis war nie in Gefahr.
Fazit: Alles in allem ein etwas glücklicher Sieg, irgendwie dus(s)elig...naja, Fasching halt, Helau !

1 SK Krumbach DWZ - SC Friedberg DWZ 4½ - 3½
1 1 Jussupow, Nadia 2097 - 1 Bendel, Ralf 1995 1 - 0
2 3 Lutz, Albert 2055 - 3 Baierlein, Martin 2001 ½ - ½
3 4 Link, Ulrich, Dr. 1991 - 4 Weigl, Gerald 1940 ½ - ½
4 5 Maurer, Rainer 1820 - 5 Nierlich, Gerhard 1940 ½ - ½
5 6 Riedel, Lutz 1908 - 8 Pfitzmaier, Martin 1799 ½ - ½
6 7 Gulde, Josef 1780 - 10 Forster, Rudolf 1786 0 - 1
7 8 Schaumann, Eugen 1636 - 13 Kemmerling, Thomas 1779 ½ - ½
8 10 Fischer, Ernst 1846 - 14 Lutz, Andreas 1715 1 - 0
Schnitt: 1891 - Schnitt: 1869  

Der aktuelle Stand in der Schwabenliga 1

Wolfgang Kolb konstatierte, dass es dieses Duell schon mal gab, vor langer Zeit und in einer anderen Liga. Die einen oder anderen alten Hasen mögen sich noch daran erinnern. Doch nun zur Gegenwart und mitten hinein in das Spielgeschehen und zwar in der Reihenfolge wie die Ergebnisse zustande kamen.
Brett 7: Eugen’s Partie verlief sehr ausgeglichen. Zwar musste er als Weißer die Initiative an Schwarz abtreten, aber als es zum Abtausch ins Endspiel kam, war das Spiel wieder total ausgeglichen. So endete die Partie auch bald remis.
Brett 3: Uli leistete sich eine kurze Schwächephase. Seine Stellung war daher wackelig. Und als er etwas unerwartet ein Remisangebot erhielt, nahm er es an. Die nachträgliche Analyse zeigte, dass es schwierig aber möglich war zu verteidigen.
Brett 1: Nadja wähnt sich in einer vorteilhaften Stellung und investiert viel Zeit um die richtigen Züge zu finden. Doch so leicht lässt sich ein alter Haudegen wie Toni Kottmair nicht überspielen. Und so endete auch diese Partie remis. Der Zwischenstand: 1,5 : 1,5
Brett 4: Rainer macht Druck und kommt Zug um Zug in eine vorteilhafte Stellung. Die gegnerischen Verteidigungsfiguren sind bald vom König abgedrängt. Auch ein Konterversuch seines Gegners bringt ihn nicht aus der Ruhe. Und so kommt es, wie es kommen muss. Ein unwiderstehlicher Mattangriff führt zu unserem ersten vollen Punkt.
Brett 8: Ernst steht immer unter Druck und muss gut aufpassen. Doch als in ein Bauernendspiel abgewickelt wird, hat nun Ernst leichte positionelle Vorteile. Reiner Strehle unterlaufen nun ein paar Fehler und so kann Ernst unerwartet den vollen Punkt einheimsen. Wir haben nun 3,5 Punkte und noch laufen drei Bretter.
Brett 2: Albert hat früh zwei Bauern gespuckt und dafür viel Druck erhalten. Doch Wolfgang Kolb hält diesem Druck stand, auch in der Zeitnotphase unterlaufen ihm keine Fehler. Und so kommt es, wie es kommen muss. Der Druck wird immer kleiner und der Materialvorteil gewinnt die Überhand. Nach langem Kampf muss Albert dann aufgeben.
Brett 6: Josef erzielt im Mittelspiel einen Qualitätsgewinn. Doch als es auf die Zeitnotphase zugeht, kann sein Gegenüber wieder ausgleichen. Allerdings Josef's Figuren stehen noch aktiver. Als dann alle Schwerfiguren abgetauscht waren, konnte Josef’s Springer im Verbund mit einem weit vorgerückten Bauer die Entscheidung erzwingen. Ein voller Punkt, 4,5 Punkte Führung und Mannschaftssieg perfekt gemacht.
Brett 5: Lutz hatte gegen Erwin Tschiedel den ganzen Partieverlauf über die etwas aktivere Stellung, die Lutz Zug um Zug mit winzig kleinen Schritten ausbauen konnte. Sein Gegenüber verteidigte zäh. Nach sehr langem Kampf maschierten 2 Bauern von Lutz auf die Umwandlungsfelder zu, die Erwin Tschiedel nach sechs Stunden Spielzeit nicht mehr aufhalten konnte. Beinahe wäre die Partie noch in die zweite Zeitnotphase gegangen.
Fazit: 5,5 : 2,5 gewonnen. Wir sind in einer guten Verfassung in das neue Jahr gestartet. Diese Form sollten wir nun auch für den Rest der Saison zeigen, das wäre gut.

1 SC Königsbrunn DWZ - SK Krumbach DWZ 2½ - 5½
1 2 Kottmair, Toni 1983 - 1 Jussupow, Nadia 2097 ½ - ½
2 4 Kolb, Wolfgang 2013 - 3 Lutz, Albert 2055 1 - 0
3 8 Stein, Johann 1847 - 4 Link, Ulrich, Dr. 1991 ½ - ½
4 10 Koppmann, Peter 1766 - 5 Maurer, Rainer 1820 0 - 1
5 12 Tschiedel, Erwin 1708 - 6 Riedel, Lutz 1908 0 - 1
6 13 Goll, Peter 1717 - 7 Gulde, Josef 1780 0 - 1
7 14 Scholz, Peter 1649 - 8 Schaumann, Eugen 1636 ½ - ½
8 15 Strehle, Reiner 1524 - 10 Fischer, Ernst 1846 0 - 1
Schnitt: 1775 - Schnitt: 1891  

Der aktuelle Stand in der Schwabenliga 1

 

Regelwidrige Züge verlieren nicht mehr sofort im Blitzschach

Normalerweise werden die Schachregeln nur alle 4 Jahre geändert. Leider waren einige Neuerungen zum 1.7.2017 nicht zweifelsfrei formuliert worden. Daher wurden die Regeln an einigen Stellen noch mal präzisiert. Dabei wurden insbesondere im Blitzschach noch mal die Regeln geändert. In Zukunft wird der erste regelwidrige Zug nicht mehr die Partie verlieren.

 

Der Wettkampf lief diesmal ganz entspannt ab, das war nicht zu erwarten, mussten wir doch 3 Ersatzmannen stellen. Es waren, wie sich zeigen sollte, unnötige Sorgen, dazu kam, dass die Aichacher schon bekümmert, irgendwie ohne Selbstvertrauen mit einem Mann weniger antraten.
Zum Einzelnen:
Nadja erspielte sich einen ungefährdeten Arbeitssieg.
Albert durfte nicht spielen, eben weil sein Gegner kurzfristig wegen Krankheit nicht nach Krumbach fand.
Uli spielte nach beidseits dubioser Spielbehandlung seine ganze Erfahrung aus und sackte schließlich den Punkt ein.
Ich konnte meinen Gegner in eine perspekivlose Stellung pressen und das Warten auf den Fehler war erfolgreich, ich lehnte remis ab und schlug zu.
Josef machte sich einen ruhigen Tag, remisierte, und kümmerte sich um Speis und Trank, vielen Dank.
Ernst kam „frisch erholt“ mitten aus seiner REHA und zog unbeirrt seine Bahn, gewonnen.
Johann hatte kein Erbarmen mit seinem „Enkel“, der Alte hat noch mal gesiegt.
Schorsch schließlich war dann mit seinem „Enkel“ viel zurückhaltender als Johann, zweifelte, dachte an irgendwas, das Remis haben sich Beide verdient.
Fazit: Mal ein leichter Sieg gegen unsichere Gäste, auch das muss man mitnehmen, und als Mannschaftsführer vielen Dank an die „Ersatzleute“, auf sie ist Verlass.

1 SK Krumbach DWZ - BC Aichach 1917 DWZ 7 - 1
1 1 Jussupow, Nadia 2097 - 1 Glaser, Christian 2013 1 - 0
2 3 Lutz, Albert 2055 - 2 Martin, Michael 1988 + - -
3 4 Link, Ulrich, Dr. 1991 - 4 Jacob, Dominik 1937 1 - 0
4 6 Riedel, Lutz 1908 - 5 Lenz, Bernhard 1905 1 - 0
5 7 Gulde, Josef 1780 - 7 Probsdorfer, Günther 1800 ½ - ½
6 10 Fischer, Ernst 1846 - 8 Rindfleisch, Hans-Georg 1807 1 - 0
7 12 Fischer, Johann 1619 - 19 Mayer, Jakob   1 - 0
8 14 Eppler, Georg 1548 - 20 Clauß, Leo Frederick   ½ - ½
Schnitt: 1855 - Schnitt: 1908  

Der aktuelle Stand in der Schwabenliga 1

Es fällt nicht leicht von einer Niederlage zu berichten,aber diesmal ist es besonders schwer.
Nach schnellen Siegen von Josef und Michael sowie einem trockenen Remis von Albert schien alles für einen glatten Sieg bereitet. Doch dann geschah Unglaubliches ! Johann und ich verdaddelten unsere Gewinnstellungen zum Remis, das ging ja noch, aber dann. Nadja stellt eine Figur ein, Uli stellt eine Figur ein und Rainer stellt seine „Zeit“ ein, aus der Traum.
Die Memminger beklatschten freudig überrascht ihren Sieg und wir trotte(l)ten traurig bei fürchterlichem Wetter nach Hause. Ich kann nur mitleiden mit Rainer, der einfach mit seiner „Zeit“ nicht klar kommt und mit Uli, der seine verlorene Partie noch über 1 Stunde durchquälte, die letzte Hoffnung auf ein bisschen Glück stirbt zuletzt.
Fazit: So was passiert eigentlich nie, oder halt einmal. Hoffentlich stimmt wenigstens diese Weisheit.

1 Post-SV Memmingen DWZ - SK Krumbach DWZ 4½ - 3½
1 1 Schweizer, Manfred 1997 - 1 Jussupow, Nadia 2097 1 - 0
2 2 Hamlack, Heinz 1952 - 3 Lutz, Albert 2055 ½ - ½
3 3 Gallwitz, Helge, Dr. 2022 - 4 Link, Ulrich, Dr. 1991 1 - 0
4 4 Amann, Harald 1899 - 5 Maurer, Rainer 1820 1 - 0
5 7 Zimmermann, Jens 1764 - 6 Riedel, Lutz 1908 ½ - ½
6 8 Göttl, Michael 1674 - 7 Gulde, Josef 1780 0 - 1
7 9 Pfalzer, Helmut 1773 - 9 Gayer, Michael 1986 0 - 1
8 10 Lehmann, Jörg 1727 - 12 Fischer, Johann 1619 ½ - ½
Schnitt: 1851 - Schnitt: 1907

Der aktuelle Stand in der Schwabenliga 1