Eröffnungsfallen  

   
Februar 2019
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› SK Krumbach I - SK Mering
Datum :  24. Februar 2019
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Am 2 Februar empfingen wir zum Rückspiel in der 4. Runde der Kreisklasse die Mannschaft aus Bobingen. Nach der unglücklichen Niederlage beim Hinspiel standen diesmal mit Ralf Möckel und Franz Brosch gleich zwei Stammspieler leider nicht zur Verfügung.  Unseren sympathischen Gästen aus Bobingen ging es jedoch ganz genauso, und sie waren aus diesem Grunde mit nur 6 Spielern angereist. Die Bretter 2 und 3 blieben daher unbesetzt, Gerhard und Johann kamen zu kampflosen Siegen und es stand sofort  2:0 für uns. Ich selbst hatte am 5. Brett mit Schwarz eine unspektakuläre und ausgeglichene Eröffnung. Auf Grund des Spielstandes bot ich nach Abtausch der Damen Remis, welches von Kevin Degle auch angenommen wurde. Nach etwa 2,5 Stunden konnte Eckhard mit einer sehr souverän abgewickelten Partie am Brett 7 den nächsten vollen Punkt für uns verbuchen. Rupert hatte es am 6. Brett mit Christian, dem Jüngsten der Gäste zu tun. Eine unkorrekte Abwicklung von Rupert mit den Türmen führte dann jedoch leider zur Niederlage und so stand es nun 3,5:1,5.   Auf 4 hatte Georg erneut eine sehr interessante Stellung auf dem Brett. Nach einem geschlossenen Sizilianer gelang es ihm, eine richtige Druckstellung gegen seinen Gegner aufzubauen. Dieser verteidigte sich aber hartnäckig und gekonnt, so dass im Mittelspiel Gewinnchancen für beide Seiten entstanden. Georg tat es dann mir nach und bot mit Blick auf das Mannschaftsergebnis Remis. Damit stand es nun 4:2 und es fehlte uns bei zwei noch laufenden Partien letztendlich nur noch ein halber Punkt zum Mannschaftserfolg. Wolfram hatte am 8. Brett sehr lange eine mindestens ausgeglichene Stellung, musste dann jedoch nach etwa 3,5 Stunden seiner Gegnerin den ganzen Punkt überlassen. Wie schon in Bobingen waren es auch diesmal wieder die Strategen Alexander Zapf und unser Jens am 1. Brett, die zuletzt noch am Tisch saßen. Jens hatte in der Eröffnung einen Bauern geopfert für ein freies Spiel seiner Figuren. Mit den schwarzen Steinen agierend konnte er danach diese schließlich sehr effektiv entwickeln. Nun waren jedoch inzwischen die Uhren auf beiden Seiten schon sehr weit fort geschritten - sollte sich vielleicht wieder ein ähnlicher Krimi wie in der ersten Runde abspielen?  Gott sei Dank nicht, denn man einigte sich in leicht vorteilhafter Stellung für Jens schließlich ganz friedlich auf ein Remis. Damit hatten wir am Ende mit 4,5 Punkten die Nase vorn und den Mannschaftserfolg in der Tasche.   

 

1 SK Krumbach II DWZ - SK Bobingen I DWZ 4½ - 3½
1 1 Seidl, Jens 1831 - 1 Zapf, Alexander 1932 ½ - ½
2 2 Haugg, Gerhard 1550 - 3 Friedrich, Wolfgang 1767 + - -
3 5 Fischer, Johann 1554 - 4 Glaab, Holger, Dr. 1659 + - -
4 6 Eppler, Georg 1567 - 5 Kienle, Paul 1588 ½ - ½
5 7 Dietmair, Michael 1616 - 6 Degle, Kevin 1546 ½ - ½
6 10 Strobl, Rupert 854 - 8 Schuster, Christian 1315 0 - 1
7 11 Reincke, Eckhard 1507 - 9 Becker, Dieter 1543 1 - 0
8 13 Lobermeier, Wolfram 1205 - 11 Nieberle, Julia 1549 0 - 1
Schnitt: 1460 - Schnitt: 1612  

 

 

Wehringen II : Krumbach III   1,5 : 2,5 am  26.01.2019

Es war schon ein eigenartiger Wettkampf im großzügigen hellen Ambiente der Schachfreunde Wehringen. Zwei der Partien würden es verdienen, in ein Lehrbuch mit dem Titel „Wie vergeige ich ein total gewonnenes Endspiel“ aufgenommen zu werden. Nachdem sich das allerdings zu Gegner`s Lasten mit einem vollen Punkt, bei uns aber nur mit einem halben Punkt auswirkte, wäre ein 2 : 2 das realistische Endergebnis gewesen. So kamen wir doch zu einem etwas glücklichen Mannschaftssieg gegen die Wehringer Zweite, die wie wir mit jeweils einem Oldie und drei Heranwachsenden aufgestellt war.

In der Partie an Brett 4 hatten sich die beiden Kontrahenten wohl stillschweigend vorgenommen, gegenseitig verspätete Weihnachtsgeschenke zu verteilen. So entwickelte sich ein vogelwilder aber nicht uninteressanter Spielverlauf mit Gewinnchancen für beide, bei dem Max dann allerdings „vergaß“, einen zur Umwandlung anstehenden weißen Bauern abzuholen. 1 : 0 für Wehringen.

Johannes an Brett 2 stand immer etwas besser, mit Druck gegen den kurzrochierten weißen König. Ein entscheidender Durchbruch war jedoch lange nicht absehbar. Dann aber half offenbar Gegner Felix mit, indem er die Dame vor den blanken König zog und so zum Fraß für einen Turm von Johannes präsentiert wurde. 1 :1 der Zwischenstand.

Wenn die Notation von Benjamin an Brett 3 wie aufgeschrieben stimmen sollte, ergab sich ein 34. Zug von Schwarz, der nur als totaler Blackout zu bewerten ist. Figürlich ohnehin schon haushoch überlegen, vergaß Schwarz das einzügige Matt mit der Dame auf a2, fraß anstelle dessen den letzten weißen Läufer und ließ sich  im Gegenzug vom noch verbliebenen weißen Turm auf der Grundlinie selbst mattsetzen!! Einfach unglaublich, 2 : 1 für uns.

 

An Brett 1 traf ich mit Franz Wildegger, dem Vereinsgründer und Vorstand der Schachfreunde Wehringen, auf einen alten Bekannten. Franz´ Devise lautete wohl auf Erzielung eines Remis, denn schon im 9. Zug bot er die Dame zum Tausch an. Das nahm ich gerne an, weil ich auf diese Weise ersatzlos den C-Bauern gewinnen konnte und so in Vorteil kam. Das Mittelspiel war ein hochkonzentriertes taktisches Geplänkel von beiden Seiten, das ich aber letztendlich mit zwei Mehrbauern in eine klare Gewinnstellung überführen konnte. Dann allerdings überfiel mich wieder mal das Phänomen einer persönlichen Unkonzentriertheit nach Vorteil, die der alte Fuchs Franz in seiner letzten Not voll ausnutzte. Nach mehreren Fehlzügen musste ich so in Zugzwang meinen Turm für Gegners letzten Bauern spucken, sodass mich Franz dann mit seinem verbliebenen Turm dauerhaft in Schach halten konnte. Nur Remis, aber letztendlich 2,5 : 1,5 für uns!

 

  SF Wehringen II DWZ - SK Krumbach III DWZ 1½ - 2½
1 1 Wildegger, Franz 1259 - 1 Reincke, Eckhard 1507 ½ - ½
2 9 Pimpl, Felix 866 - 3 Salzgeber, Johannes 1157 0 - 1
3 12 Wagner-Schultze, Ramon 910 - 4 Wagner, Benjamin 937 0 - 1
4 13 Faust, Niklas 916 - 5 Wagner, Max 761 1 - 0
Schnitt: 987 - Schnitt: 1090  


 

Schnellschachturnier 2019

 

Informationen zum Turnier:

 

Ort:                              Spiellokal Sk Krumbach

Modus:                         Rundenmodus,ohne Dokumentation der Partie

Wertung:                      1. Wertung-      Sonneborn-Berger,

                                    2. Wertung-      Wertungswertung,

                                    3. Wertung-      Wertungswertung 

Bedenkzeit:                  30 Minuten bis Ende der Partie.

Turnierleiter:                 Ralf Möckel

Schiedsrichter:              Ralf Möckel

Turnierbeginn:              22.02.2019       19:30 Uhr

Anmeldung:                  ab 08.01.2019  

                                    -email: info@ralf-moeckel.de, schach@ralf-moeckel.de

                                    -Eintragung in den Aushang im Spiellokal Krumbach

Anmeldeschluß:            22.01.2019       19:30 Uhr

Turnierende:                 05.07.2019

Auslosung:                   Die Auslosung findet am 22.02.2019, 19:30 Uhr im Spiellokal  Sk Krumbach statt.

Turnierordnung:            Es gilt das Regelwerk der FIDE (Anhang A4, ohne Anhang G).

Durchführung:              Sollten Jugendliche mit am Turnier teilnehmen, muss auf Besonderheiten (Spielbeginn der Partie) Rücksicht genommen werden und dieser extra vereinbart werden. Die in der Terminübersicht 2018/19 genannten Rundentermine sind Vorschläge. Diese können individuell geändert werden. Sie dienen aber dem Schiedsrichter als Entscheidungshilfe bei der Bewertung von kampflosen Partien.   

 

 

Am dritten Spieltag der diesjährigen Runde der Kreisklasse waren wir am 12. Januar zu Gast beim aktuellen Tabellenführer Stauden I in Walkertshofen.  Da Gerhard Haugg verhindert war und der vorgesehene Ersatzmann kurzfristig ausfiel, mussten wir zu diesem Wettkampf mit nur sieben Mann antreten und so stand es bereits nach 1 Stunde kampflos  0:1.  Ich selbst wählte am 5. Brett die englische Eröffnung und konnte mir dabei am Damenflügel ein druckvolles Spiel aufbauen. Ein voreiliger Angriff mit dem b – Bauern war von mir jedoch nicht ausreichend vorbereitet, führte zum Figurenverlust  und damit zum 0:2. Johann und Jens willigten an den Brettern 3 und 1 kurze Zeit später in beiderseits völlig ausgeglichener Stellung ins Remis ein. Nachdem dann jedoch sowohl Rupert wie auch Ralf ihre Partien nicht mehr halten konnten stand es schon 1:5 und der Wettkampf war für uns bereits verloren. Eine richtig gute Partie am 7. Brett lieferte Franz. Nach seiner Eröffnung mit c4 und b4 ergaben sich eine Reihe von interessanten Kombinationen und Abwicklungen im Mittelspiel. Am Ende hatte Franz einen Qualitätsvorteil erreicht, spielte die Partie erfolgreich zu Ende und erzielte damit den ersten vollen Punkt für uns. Nun war nur noch Georg an Brett 4 am kämpfen. Nachdem er anfangs so seine Probleme mit dem nordischen Gambit seines Gegners hatte, konnte er mit laufender Spielzeit die eine oder andere kleine Ungenauigkeit des Anziehenden nutzen. Als dieser schließlich noch einen starken Mattangriff übersah konterte Georg stark und drehte die Partie zu seinen Gunsten.  Endstand also 5:3 für die Gastgeber aus den Stauden.

 

 

  SV Stauden I DWZ - SK Krumbach II DWZ 5 - 3
1 1 Redemann, Dietmar 1728 - 1 Seidl, Jens 1831 ½ - ½
2 2 Schuster, Reinhold 1720 - 2     + - -
3 4 Singl, Stefan 1670 - 5 Fischer, Johann 1554 ½ - ½
4 5 Reim, Walter 1640 - 6 Eppler, Georg 1567 0 - 1
5 6 Konradt, Michael 1620 - 7 Dietmair, Michael 1616 1 - 0
6 7 Lutz, Karl 1552 - 8 Möckel, Ralf 1556 1 - 0
7 8 Fischer, Guido 1560 - 9 Brosch, Franz 1474 0 - 1
8 10 Müller, Rolf 1457 - 10 Strobl, Rupert 854 1 - 0
Schnitt: 1618 - Schnitt: 1493  

 

Ein spannendes Turnier lieferten sich die Jüngsten unseres Schachklubs auf vorweihnachtlich geschmückten Tischen. Nach 4 hart umkämpften Runden lag Elias Salzgeber bei 8 Spielern als Sieger an der Spitze. Auf den nächsten Plätzen folgten Alexandr Azatov und Hendrik Haider. Alle Teilnehmer erhielten von Vorstand Uli Link ein süßes Präsent und die Sieger freuten sich über gewonnene Medaillen.

Nachdem sich die jungen Spieler dann mit ihren Eltern in die Weihnachtspause verabschiedet hatten, ging es schlieslich für die Erwachsenen zur Sache. Nach einer Stärkung mit Würstchen und Brezen stand das bereits traditionelle Blitzturnier mit 5 Minuten Bedenkzeit auf dem Programm. Unter der Regie von Turnierleiter Rupert Strobl kämpften sich 12 Teilnehmer durch die 11 Runden. Als Sieger mit 10 Punkten durfte am Ende Uli Link den neuen Wanderpokal in Empfang nehmen. Auf Platz 2 folgte Jens Seidl mit gleicher Punktzahl sowie auf Platz 3 Albert Lutz mit 9 Punkten.