Eröffnungsfallen  

   
Dezember 2019
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Dr. Claus Gadau 16.12.1953 – 03.05.2018

"Heimlich und hastig entrinnt uns unbemerkt flüchtig das Leben – schneller ist nichts als die Jahre. Wir aber dachten, es wäre noch soviel Zeit."

 

Ganz und gar unerwartet erfuhr ich von der traurigen Nachricht, dass uns unser treues, geschätztes Vereinsmitglied Claus Gadau für immer verlassen hat. Wie erst muss der jähe Verlust seine Frau Barbara und seine beiden Söhne getroffen haben.
            Claus verstärkte mit seiner zuverlässigen Spielstärke in den Jahren 1987 – 1992 und 1997 – 2000 unsere 2. Mannschaft und war bei seinen Mannschaftskollegen mehrnoch wegen seiner angenehmen, menschlichen Art beliebt. Bis zuletzt war er bei uns Mitglied. Besonders möchte ich Claus' Engagement für das Jugendschach hervorheben – als Leiter einer langjährigen Schach-AG am Simpert-Kraemer-Gymnasium in Krumbach – mit enger Anbindung an das Jugendschach in unserem Verein. Eine ganze Reihe von Jugendlichen aus seiner AG wurden bei uns Mitglied spielten erfolgreich Mannschaftskämpfe für uns.
            Erst vor wenigen Wochen hatte ich das Glück, Claus an unserer Schule zu treffen. Er erzählte mir mit Optimismus von seinen Plänen und wir nahmen uns, vor eine kleine Korrespondenz aufzubauen.
            Alle im Verein, die ihn kannten, werden das Gedenken an einen hervorragenden Menschen bewahren und mit seiner Familie fühlen, die unendlich viel verloren hat.
 

Die Vita von Dr. Claus Gadau wurde nicht zuletzt von der Schule, an der er lehrte, gewürdigt. Ich erlaube mir, dies in Kopie anzufügen:

 

"Als im September 2014 am Simpert-Kraemer-Gymnasium Krumbach der Studiendirektor Dr. Claus Gadau in den Ruhestand verabschiedet wurde, galten die Wünsche der Verwirklichung seiner „zahlreichen Pläne, die Welt zu erkunden“. Mit dem überraschenden Tod des Pädagogen bleibt vieles unerfüllt. Dr. Claus Gadau stammt aus Wolfsburg, kam über mehrere Wohn- und Studienorte, darunter auch im Ausland als Assistant Teacher in Gravesend, Kent und an der University of Oregon sowie Referendarzeiten an der University of Colorado nach seiner Promotion über etliche Lehreinsätze nach Bayreuth. Für seine Dissertation erhielt er seinerzeit – als einer der ersten Preisträger – den Förderpreis der Dr.-Katharina-Sailer-Stiftung. Über einen Zweigschuleinsatz kam Dr. Gadau nach Krumbach.
Besonders in Englisch prägten seine Auslandserfahrungen einen anwendungsbezogenen Unterrichtsstil. Englischunterricht gehörte bis zu seiner Pensionierung zu seinem Standardrepertoire. 1992 packte ihn noch einmal das Fernweh und er ließ sich an die Deutsche Schule in Bilbao abordnen; nach fünf Jahren kehrte er wieder zurück nach Krumbach. Er leitete die SKG-Theatergruppe, betreute die Schach-AG, bediente unter anderem den Wahlkurs Spanisch und war firm in weiteren Feldern des Lehrplans, einschließlich Informatik. Bei der Verabschiedung in den Ruhestand würdigte SKG-Schulleiter Rehfuß die Lehrerpersönlichkeit Dr. Gadau: „Werte wie Verlässlichkeit, Pflichterfüllung, Fairness und Hilfsbereitschaft waren für ihn Selbstverständlichkeiten. Er wirkte durch sein eigenes Vorbild eines offenen und engagierten Lehrers und fachlich versierten Kollegen. Dr. Gadau wurde 65 Jahre alt.
"

An einem sonnigen Sonntag mussten 2 Vereine die letzte Runde 2017/18 der Schwabenliga hinter sich bringen. Meine Mannschaft mit gefühlt kompletter Unlust, die Kemptener mit gefühlt leichter Abstiegsangst. Das Ergebnis war dementsprechend, immerhin konnten die Gäste beruhigt nach Hause fahren.
Zum Einzelnen:
Nadja hatte wohl Lust zum Risiko, aber nicht zur großen Überlegerei, das ging schief, aber was macht`s.
Albert spielte, wie öfter in letzter Zeit, mit einem Bauern weniger, aber diesmal klappte das Remis.
Uli konnte, entgegen seinen letzten Auftritten, dem Sieg nicht ausweichen.
Ich spielte, das habe ich mir erfolgreich angewöhnt, aus der Bahn, etwas verwirrend, in der Hoffnung den Gegner zu verwirren, das gelang.
Josef spielte kraftvoll seinen Stil, aber als er eine Figur mehr hatte war er mit seiner Kraft am Ende. Er spielte blitzsauber auf Verlust, konnte sich aber nach beinahe 6 Stunden ins Remis retten.
Eugen machte es sich leichter, er stellte einen ganzen Turm ein, da war nichts mehr zu retten.
Ja, und schließlich machten sich die beiden "Ersatzspieler" Jörg und Jens einen gemütlichen Tag, die Gegner dankten für die Remisen.
Am Ende konnten wir zählen was wir wollten, es wurde nicht mehr als ein 4:4, aber Hauptsache Sommerpause usw.
Der Mannschaftsführer ist aber dennoch zufrieden, es waren gute Kämpfe, die Tabelle passt, was will man momentan mehr. Wieder mal den Beckenbauer zitieren...Schaumermal!

1 SK Krumbach DWZ - SC Kempten 1878 DWZ 4 - 4
1 1 Jussupow, Nadia 2119 - 1 Schmid, Peter 2074 0 - 1
2 3 Lutz, Albert 2055 - 3 Lagassé, Pascal 1889 ½ - ½
3 4 Link, Ulrich, Dr. 1991 - 4 Pleyer, Felix 1909 1 - 0
4 6 Riedel, Lutz 1919 - 5 Brunold, Günter 1894 1 - 0
5 7 Gulde, Josef 1780 - 6 Martin, Rudolf 1780 ½ - ½
6 8 Schaumann, Eugen 1636 - 7 Orthmann, Dirk 1742 0 - 1
7 11 Wiendieck, Joerg 1914 - 8 Fischer, Claus 1672 ½ - ½
8 13 Seidl, Jens 1847 - 16 Wagner, Julian 1754 ½ - ½
Schnitt: 1907 - Schnitt: 1839  

Die Abschlusstabelle der Schwabenliga 1

Im Spitzenduell der sechsten Runde unterlag die Erste beim Tabellenführer SF Augsburg in einem spannenden Wettkampf knapp mit 3,5:4,5
Während sich Jens und sein Gegner bald auf remis einigten, kam es bei Rainer noch in der Eröffnungsphase zu taktischen Verwicklungen, bei denen er zwei Bauern und die Qualität gewann. Als er dann aber einen Zug zu spät bemerkte in welcher Gefahr seine Dame schwebte und die optimale Fortsetzung nicht fand, blieb alsbald nur die Aufgabe.
Den Rückstand konnte Ernst dann wieder wettmachen, indem er gegen seinen Angstgegner und Ex-Krumbacher Hermann Reif endlich einmal gewann. Nach einem weiteren Remis von Uli gegen den alten Kämpen Kampen brachte uns Lutz mit einer feinen Endspielleistung in Führung. 3:2 nach vier Stunden, aber an den restlichen Brettern schaute es nicht besonders gut aus und mehr als eine vage Hoffnung auf ein 4:4 war nicht drin.
Während das Springerendspiel mit zwei Minusbauern bei Josef dann nicht mehr zu halten war, gelangen am Spitzenbrett weder Nadja noch ihrem Gegner in einem Läufer-Springer Endspiel entscheidende Fortschritte - Remis. So hing das letzte Fünkchen Hoffnung an Albert, aber in dem Turmendspiel erwiesen sich schliesslich die zwei gegnerischen verbundenen Zentralbauern stärker als seine beiden vereinzelten Flügelbauern und somit war die 3,5:4,5 Niederlage besiegelt.

1 SF Augsburg DWZ - SK Krumbach DWZ 4½ - 3½
1 1 Vuckovic, Aleksandar 2321 - 1 Jussupow, Nadia 2097 ½ - ½
2 2 Vuckovic, Zarko 2105 - 3 Lutz, Albert 2055 1 - 0
3 3 Kampen, Hans 2037 - 4 Link, Ulrich, Dr. 1991 ½ - ½
4 4 Weller, Uli 1956 - 5 Maurer, Rainer 1820 1 - 0
5 5 Klenk, Sofie 1814 - 6 Riedel, Lutz 1919 0 - 1
6 7 Brückner, Alexander 1859 - 7 Gulde, Josef 1780 1 - 0
7 9 Reif, Hermann 1916 - 10 Fischer, Ernst 1846 0 - 1
8 10 Schädler, Andreas 1861 - 13 Seidl, Jens 1847 ½ - ½
Schnitt: 1983 - Schnitt: 1919  

Der aktuelle Stand in der Schwabenliga 1

 

Nach einen langen Kampf um den Klassenerhalt unterlag der SK Krumbach II den Schachfreunden aus Stauden mit 3,0 : 5,0 Punkten und belegten in der Tabelle den letzten Platz.

Die Bretter  1 und 3, Jens Seidl und Michael Dietmair spielten jeweils Remis. Johann Fischer am Brett 2 konnte seine Eröffnung nicht richtig ausspielen und musste aus einer schlechteren Stellung heraus kämpfen. Ein Fehler im Mittelspiel führte zum Verlust der Partie. Die Bretter 4 und 5, G. Eppler und R. Möckel konnten sich auf dem Schachbrett durchsetzen und siegten überzeugend. Bei einem Turnierstand von 3,0 : 4,0  spielte unser Jugendspieler Wolfram Lobermeier als letzter am 6. Brett bis nach 23:00 Uhr und vergab zuerst den Sieg, er hatte die Qualität und nach einem Endspielfehler auch ein REMIS. Unser zweiter Jugendspieler , J. Salzgeber und R. Strobl unterlagen an den letzten Brettern Ihren Gegenspielern aus Stauden. Das Endergebnis reichte aber nicht für den Mannschaftssieg und zum Klassenerhalt.   

Zu einem knappen 4,5:3,5-Sieg kam die Erste in einem spannenden Wettkampf gegen die Gäste aus Friedberg.
Friedfertigkeit herrschte zunächst auch auf den Brettern vor, als Uli schnell remisierte und auch Lutz das zweite Remisangebot seines Gegners schliesslich akzeptierte, nachdem er in einem ziemlich bewegungsarmen Doppelturmendspiel gelandet war. Kurzzeitig etwas Bewegung in die Sache kam dann, als Ernst an Brett 8 sicher gewann, ehe Rainer und Eugen den Karnevalszug mit einem Remis wieder abbremsten, bevor ihnen die Stellung zu heiss wurde. So führten wir nach drei Stunden zwar mit 3:2, doch oh Schreck! - an den restlichen Brettern sah es gar nicht so gut aus...
Erst als es Nadja gelang ihre wackelige Stellung in der gegnerischen Zeitnot zu drehen und uns 4:2 in Führung brachte, kehrten unsere feucht-fröhlichen Mienen zurück. Josef sandelte dann noch etwas im Konfettiregen seiner Stellung, aber da war nichts mehr zu machen und so blieb es Albert vorbehalten den Mannschaftssieg nach fast sechs Stunden unter Dach und Fach zu bringen. Zwar verkünstelte er sich bei den Gewinnversuchen etwas mit den Luftschlangen seines Königs und Springers, aber das Remis war nie in Gefahr.
Fazit: Alles in allem ein etwas glücklicher Sieg, irgendwie dus(s)elig...naja, Fasching halt, Helau !

1 SK Krumbach DWZ - SC Friedberg DWZ 4½ - 3½
1 1 Jussupow, Nadia 2097 - 1 Bendel, Ralf 1995 1 - 0
2 3 Lutz, Albert 2055 - 3 Baierlein, Martin 2001 ½ - ½
3 4 Link, Ulrich, Dr. 1991 - 4 Weigl, Gerald 1940 ½ - ½
4 5 Maurer, Rainer 1820 - 5 Nierlich, Gerhard 1940 ½ - ½
5 6 Riedel, Lutz 1908 - 8 Pfitzmaier, Martin 1799 ½ - ½
6 7 Gulde, Josef 1780 - 10 Forster, Rudolf 1786 0 - 1
7 8 Schaumann, Eugen 1636 - 13 Kemmerling, Thomas 1779 ½ - ½
8 10 Fischer, Ernst 1846 - 14 Lutz, Andreas 1715 1 - 0
Schnitt: 1891 - Schnitt: 1869  

Der aktuelle Stand in der Schwabenliga 1