Eröffnungsfallen  

   
Dezember 2019
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Es hat heute ganz einfach nicht sein dürfen!  Anders kann man den Wettkampf gegen die Gastgeber aus Klosterlechfeld gar nicht umschreiben. Dabei ging es diesmal sehr vielversprechend für uns los. Georg auf 4 war es der nach knapp 2 Stunden das 1:0 erzielte. Nachdem er sehr gut aus der spanischen Eröffnung kam konnte er bereits im 15. Zug durch eine Ungenauigkeit seines Gegners mit einem Springer/Läufer – Angriff eine Figur plus weitere Stellungsvorteile erobern. Sein Gegner gab daraufhin die Partie verloren. Nur wenig später stellte Gerhard mit Schwarz auf 2:0. Nach einer Art holländischer Eröffnung überzog Weiß mit c4, c5 und großer Rochade. Gerhard tauschte dann die Qualität gegen eine offene Königsstellung und danach waren Gegners' Figuren nur mehr bedingt einsatzfähig. Als dann noch ein Abzugsschach mit dem Springer folgte war die Sache hier gelaufen. Ich selbst eröffnete mit Englisch und hatte mir nach der Eröffnung Vorteile auf der offenen a – Linie verschafft. Den Angriff von Schwarz mit 3 Leichtfiguren auf dem Königsflügel konnte ich problemlos abwehren, wobei mein Gegner allerdings nicht die stärksten Züge spielte. Leider war aber nun mein verbliebener Läufer eingebaut und nahm nicht aktiv am Spiel teil. Insgesamt nun eine ausgeglichene Stellung, Remis. Auch Ralfs Partie endete mit einem Unentschieden, wobei er bei einer Eröffnung mit c4 und b3 als Nachziehender gut gegenhalten konnte. Nach etwa einer Stunde nutzten dann beide Spieler nicht die optimalen Züge um Stellungsvorteile zu erhalten. Es ergaben sich Schwächen auf der c-Linie für Schwarz sowie auf der f-Linie bei Weiß. Das Manko eines isolierten Doppelbauern konnte sein Gegner auf Grund aktiverer Figuren ausgleichen. Man einigte sich also auf Remis, neuer Spielstand 3:1 für uns. Sollte das jetzt noch schief gehen? Es ging schief, und wie! Johann auf 3 fand nicht die optimalen Züge um seinen Freibauern richtig ins Spiel zu bringen und musste sich schließlich dem Schwerfigurenangriff seines Gegners geschlagen geben, 3:2. Eckhard hatte im Mittelspiel einen Mehrbauern gewonnen, hatte es nun aber mit einer kompakten und guten Abwehrstellung seines Gegenüber zu tun. Mit Blick auf das vielversprechende Brett von Franz nebenan willigte Eckhard zur Punkteteilung ein, 3,5:2,5. Jetzt waren noch zwei Partien am Laufen. Während es bei Jens nicht gut aussah, hatte Franz in einem Endspiel mit noch allen Schwerfiguren einen Freibauern bereits auf die 6. Linie gebracht als er ohne Not und einfach so einen Turm hergab. Franz gab die Partie sofort auf und genau zur gleichen Zeit war auch am Spitzenbrett die Partie für Jens verloren. Bis zur vorletzten Minute waren wir im Vorteil und ein Unentschieden war das mindeste was zu erwarten war, doch dann der Endstand also 4,5 : 3,5 für Klosterlechfeld.

In der Kreisklasse hat das Team von Stauden I vor der letzten Runde die Meisterschaft nun bereits ganz sicher, während die restlichen 3 Mannschaften alle die gleiche Punktzahl haben.  

 

  SK Klosterlechfeld II DWZ - SK Krumbach II DWZ 4½ - 3½
1 1 Koelbl, Wolfgang 1876 - 1 Seidl, Jens 1831 1 - 0
2 2 Jahn, Manuel 1807 - 2 Haugg, Gerhard 1550 0 - 1
3 3 Milling, Manuel 1722 - 5 Fischer, Johann 1554 1 - 0
4 4 Hoffmann, Stefan 1657 - 6 Eppler, Georg 1567 0 - 1
5 6 Kaspar, Florian 1728 - 7 Dietmair, Michael 1616 ½ - ½
6 7 Nebel, Joshua 1438 - 8 Möckel, Ralf 1556 ½ - ½
7 8 Fischer, Anton 1433 - 9 Brosch, Franz 1474 1 - 0
8 14 Lehmann, Erik 1572 - 11 Reincke, Eckhard 1507 ½ - ½
Schnitt: 1654 - Schnitt: 1581  

Nach den letzten drei peinlichen Pleiten, Pech & Pannen in Folge (vor allem der grausame Wettkampf gegen Grönenbach hängt noch dunkelschwarz in meiner vernebelten Erinnerung...) kam es in der vorletzten Runde zu einem mittlerweile echten Abstiegsduell gegen die Schachfreunde aus Mering.
Zum Glück konnten wir wieder in Stammbesetzung (inklusive Krücken ;-)) antreten und ausser bei dem flotten, messerscharfen Remis von Nadja passierte in diesem hart umkämpften Wettkampf vier Stunden lang erstmal...nichts. Erst dann neigte sich die Waagschale langsam zu unseren Gunsten. Rainer konnte in einem Mittelspiel mit ungleichfarbigen Läufern die schwachen Punkte seines Gegners effizienter angreifen und brachte uns in Führung, wonach dann Ernst -trotz eigener Sprunggelenksverletzung- den Sprung zum gegnerischen Königsflügel wagte und erfolgreich landete. Lutz hingegen war in einem Turmendspiel mit 2-1 Bauernmajorität am Königsflügel gelandet, konnte jedoch den gegnerischen König am Damenflügel lange genug abschneiden, bis er entscheidenden Stellungsvorteil erreicht hatte. Rudis Stellung sah bei beidseitig löchrigen Königstellungen für beide Seiten gefährlich und unklar aus und Albert hatte mittlerweile um überhaupt noch Fortschritte im Gewinnsinne machen zu können mutig einen Springer für zwei Bauern geopfert. Als Uli dann in guter Stellung plötzlich eine Figur abhanden kam und er später sein Endspiel mit Minusspringer für zwei Bauern trotz Chancen nicht mehr halten konnte wurde es beim Stand von 3,5:1,5 nochmal spannend, denn erst als Josef seine fragile Stellung überlebt, das Remisangebot seines Gegners abgelehnt und mit Df5+ den Gewinnzug gefunden hatte, konnte aufgeatmet werden. Danach gab es für den gegnerischen König aus dem Mattnetz kein Entkommen mehr und der Mannschaftssieg war gesichert...ufff! Die Partie von Albert endete dann nach fünfeinhalb Stunden mit einem am Rand eingklemmten König im Remis, wobei sein Gegner kurz davor gefühlt nochmal eine Riesenchance ausgelassen hatte. Finale Furioso dann nach fast sechs Stunden am Spitzenbrett als Rudis Gegner ein einzügiges Matt übersah, 6:2 - ein würdiger Schlußzug.
Fazit: Einsatz, Kampfeswillen und Spielfreude...ja sogar Spielwitz haben diesmal gestimmt.
Mit einem alles in allem wohl verdienten, aber vom Ergebnis her zu hohen Sieg haben wir eine Runde vor Schluß den Klassenerhalt geschafft und werden wieder in der Schwabenliga 1 übersommern. Dort erwarten uns dann in der neuen Saison große Aufgaben! Denn mit den fast sicheren Schwabenliga 2 -Aufsteigern Ichenhausen und Mindelheim, sowie den fast sicheren Regionalliga-Absteigern Klosterlechfeld und Türkheim können wir uns jetzt schon auf einige heiße Lokalderbys freuen.

1 SK Krumbach DWZ - SK Mering DWZ 6 - 2
1 1 Wild, Rudolf 2129 - 1 Krug, Norbert 2153 1 - 0
2 3 Jussupow, Nadia 2092 - 2 Neiß, Josef Martin 2016 ½ - ½
3 4 Lutz, Albert 2045 - 6 Gerhard, Alexander 1875 ½ - ½
4 5 Link, Ulrich, Dr. 1984 - 10 Rebitzer, Winfried 1930 0 - 1
5 6 Riedel, Lutz 1959 - 11 Essler, Richard 1880 1 - 0
6 7 Fischer, Ernst 1893 - 12 Stoll, Stefan 1750 1 - 0
7 8 Maurer, Rainer 1826 - 13 Strobl, Helmut 1766 1 - 0
8 9 Gulde, Josef 1774 - 17 Herz, Oskar 1675 1 - 0
Schnitt: 1962 - Schnitt: 1880  

Der aktuelle Stand in der Schwabenliga 1

B-Klasse 4. Runde in Krumbach

Gegen die Dritte der Landsberger hatten wir uns eigentlich etwas ausgerechnet,  auch um vorne mit am Ball zu bleiben. Das Match war aber ebenso eine Bewährungsprobe, denn wir traten ausschließlich mit den vier U 18-Spielern an.

Es fing auch sehr gut an: Max machte sehr bald Druck auf den rochierten schwarzen König, verleitete dadurch seinen sehr jungen Gegenspieler zu einem unglücklichen Figurenrückzug auf die Grundlinie und setzte dann – unterstützt von seiner Dame - bereits im 11. Zug sehenswert ein ersticktes Springer - Matt.  1:0 für uns !!  Benjamin´s Gegner ließ lange auf sich warten. Er hatte sich irgendwo verfahren und kam erst mit 40 Minuten Verspätung an. Dann aber legte der junge Mann eine ausgereifte Partie hin, in deren Mittelpunkt ein Freibauernvormarsch auf der d-Linie stand, gegen den kein Kraut gewachsen war. Nach Querverschiebung der vorgerückten Türme und mit Leichtfiguren-Unterstützung konnte dieses neue Talent der Landsberger sogar auf die Bauernumwandlung verzichten und vorzeitig mattsetzten !   Benjamin soll es ein Trost sein, dass er einfach auf einen sehr starken Gegner traf. Nach dem Zwischenstand von 1:1 sah es aber nach wie vor gut aus für uns. Johannes, mit einem Mehrbauern ausgestattet, hatte sich eine gute Druckstellung gegen die rückständige schwarze Entwicklung aufgebaut. Wolfram´s Partie sah rein optisch wegen der am Damenflügel schon weit vorgerückten Bauern gut aus. Dann verschenkte Wolfram´s Gegner aus irrationalen Überlegungen heraus seinen freien a-Bauern, tauschte den letzten Turm ab und bot dann einen Damenabtausch an, der seine eigenen Bauern einbetoniert und Wolfram zugleich eine Freibauernlinie beschert hätte. Lieber Wolfram sei mir nicht böse, aber was hat Dich da geritten, dass Du dieses Geschenk nicht angenommen hast ?  So kam der Kontrahent zu einem nicht ungefährlichen Gegenspiel, sodass das Remis-Angebot einfach angenommen werden musste.

Johannes hatte dann zunächst alles richtig gemacht, den Druck gegen den noch nicht rochierten schwarzen König noch gesteigert und dabei immer mit einer Springergabel gedroht, die zu einem Damenverlust geführt hätte. Sein Gegner steigerte sich dann unter langer Bedenkzeit jedoch, verteidigte gut und stellte dabei Johannes vor eine Entscheidung, die dieser dann unglücklich traf. So drehte sich nach Gegner´s Damenabtausch mit folgendem Figurengewinn das Blatt vollends und Johannes hätte dann eigentlich verlieren müssen. Doch auch sein Gegenüber wirkte dann nach zuletzt rund 4 Stunden Spielzeit sehr erschöpft und der Phantasie beraubt. So willigte er letztendlich in Johannes´ Remisangebot ein. Als eine schöne Geste zu vermerken ist, dass Anatol sich in der Endphase nicht nur selber mit einer Tafel Schokolade stärkte, sondern auch Johannes eine solche zuschob.

Etwas schade, dass unsere Jungs den möglichen vollen Punktgewinn  nicht umsetzen konnten. So wird es halt nichts mit einem Showdown um den B-Klassentitel in der letzten Runde gegen Mindelheim. Seien wir aber ehrlich, in der 3. Runde in Wehringen wurde uns ein halber Punkt zum dortigen Matchgewinn „geschenkt“.

 

1 SK Krumbach III DWZ - TSV Landsberg 1882 III DWZ 2 - 2
1 2 Lobermeier, Wolfram 1205 - 5 Boeck, Armin   ½ - ½
2 3 Salzgeber, Johannes 1157 - 6 Schedlbauer, Anatol 901 ½ - ½
3 4 Wagner, Benjamin 937 - 8 Johannssen, Paul   0 - 1
4 5 Wagner, Max 761 - 16 Weininger, Josef   1 - 0

 

 

 

Am 2 Februar empfingen wir zum Rückspiel in der 4. Runde der Kreisklasse die Mannschaft aus Bobingen. Nach der unglücklichen Niederlage beim Hinspiel standen diesmal mit Ralf Möckel und Franz Brosch gleich zwei Stammspieler leider nicht zur Verfügung.  Unseren sympathischen Gästen aus Bobingen ging es jedoch ganz genauso, und sie waren aus diesem Grunde mit nur 6 Spielern angereist. Die Bretter 2 und 3 blieben daher unbesetzt, Gerhard und Johann kamen zu kampflosen Siegen und es stand sofort  2:0 für uns. Ich selbst hatte am 5. Brett mit Schwarz eine unspektakuläre und ausgeglichene Eröffnung. Auf Grund des Spielstandes bot ich nach Abtausch der Damen Remis, welches von Kevin Degle auch angenommen wurde. Nach etwa 2,5 Stunden konnte Eckhard mit einer sehr souverän abgewickelten Partie am Brett 7 den nächsten vollen Punkt für uns verbuchen. Rupert hatte es am 6. Brett mit Christian, dem Jüngsten der Gäste zu tun. Eine unkorrekte Abwicklung von Rupert mit den Türmen führte dann jedoch leider zur Niederlage und so stand es nun 3,5:1,5.   Auf 4 hatte Georg erneut eine sehr interessante Stellung auf dem Brett. Nach einem geschlossenen Sizilianer gelang es ihm, eine richtige Druckstellung gegen seinen Gegner aufzubauen. Dieser verteidigte sich aber hartnäckig und gekonnt, so dass im Mittelspiel Gewinnchancen für beide Seiten entstanden. Georg tat es dann mir nach und bot mit Blick auf das Mannschaftsergebnis Remis. Damit stand es nun 4:2 und es fehlte uns bei zwei noch laufenden Partien letztendlich nur noch ein halber Punkt zum Mannschaftserfolg. Wolfram hatte am 8. Brett sehr lange eine mindestens ausgeglichene Stellung, musste dann jedoch nach etwa 3,5 Stunden seiner Gegnerin den ganzen Punkt überlassen. Wie schon in Bobingen waren es auch diesmal wieder die Strategen Alexander Zapf und unser Jens am 1. Brett, die zuletzt noch am Tisch saßen. Jens hatte in der Eröffnung einen Bauern geopfert für ein freies Spiel seiner Figuren. Mit den schwarzen Steinen agierend konnte er danach diese schließlich sehr effektiv entwickeln. Nun waren jedoch inzwischen die Uhren auf beiden Seiten schon sehr weit fort geschritten - sollte sich vielleicht wieder ein ähnlicher Krimi wie in der ersten Runde abspielen?  Gott sei Dank nicht, denn man einigte sich in leicht vorteilhafter Stellung für Jens schließlich ganz friedlich auf ein Remis. Damit hatten wir am Ende mit 4,5 Punkten die Nase vorn und den Mannschaftserfolg in der Tasche.   

 

1 SK Krumbach II DWZ - SK Bobingen I DWZ 4½ - 3½
1 1 Seidl, Jens 1831 - 1 Zapf, Alexander 1932 ½ - ½
2 2 Haugg, Gerhard 1550 - 3 Friedrich, Wolfgang 1767 + - -
3 5 Fischer, Johann 1554 - 4 Glaab, Holger, Dr. 1659 + - -
4 6 Eppler, Georg 1567 - 5 Kienle, Paul 1588 ½ - ½
5 7 Dietmair, Michael 1616 - 6 Degle, Kevin 1546 ½ - ½
6 10 Strobl, Rupert 854 - 8 Schuster, Christian 1315 0 - 1
7 11 Reincke, Eckhard 1507 - 9 Becker, Dieter 1543 1 - 0
8 13 Lobermeier, Wolfram 1205 - 11 Nieberle, Julia 1549 0 - 1
Schnitt: 1460 - Schnitt: 1612  

 

 

Wehringen II : Krumbach III   1,5 : 2,5 am  26.01.2019

Es war schon ein eigenartiger Wettkampf im großzügigen hellen Ambiente der Schachfreunde Wehringen. Zwei der Partien würden es verdienen, in ein Lehrbuch mit dem Titel „Wie vergeige ich ein total gewonnenes Endspiel“ aufgenommen zu werden. Nachdem sich das allerdings zu Gegner`s Lasten mit einem vollen Punkt, bei uns aber nur mit einem halben Punkt auswirkte, wäre ein 2 : 2 das realistische Endergebnis gewesen. So kamen wir doch zu einem etwas glücklichen Mannschaftssieg gegen die Wehringer Zweite, die wie wir mit jeweils einem Oldie und drei Heranwachsenden aufgestellt war.

In der Partie an Brett 4 hatten sich die beiden Kontrahenten wohl stillschweigend vorgenommen, gegenseitig verspätete Weihnachtsgeschenke zu verteilen. So entwickelte sich ein vogelwilder aber nicht uninteressanter Spielverlauf mit Gewinnchancen für beide, bei dem Max dann allerdings „vergaß“, einen zur Umwandlung anstehenden weißen Bauern abzuholen. 1 : 0 für Wehringen.

Johannes an Brett 2 stand immer etwas besser, mit Druck gegen den kurzrochierten weißen König. Ein entscheidender Durchbruch war jedoch lange nicht absehbar. Dann aber half offenbar Gegner Felix mit, indem er die Dame vor den blanken König zog und so zum Fraß für einen Turm von Johannes präsentiert wurde. 1 :1 der Zwischenstand.

Wenn die Notation von Benjamin an Brett 3 wie aufgeschrieben stimmen sollte, ergab sich ein 34. Zug von Schwarz, der nur als totaler Blackout zu bewerten ist. Figürlich ohnehin schon haushoch überlegen, vergaß Schwarz das einzügige Matt mit der Dame auf a2, fraß anstelle dessen den letzten weißen Läufer und ließ sich  im Gegenzug vom noch verbliebenen weißen Turm auf der Grundlinie selbst mattsetzen!! Einfach unglaublich, 2 : 1 für uns.

 

An Brett 1 traf ich mit Franz Wildegger, dem Vereinsgründer und Vorstand der Schachfreunde Wehringen, auf einen alten Bekannten. Franz´ Devise lautete wohl auf Erzielung eines Remis, denn schon im 9. Zug bot er die Dame zum Tausch an. Das nahm ich gerne an, weil ich auf diese Weise ersatzlos den C-Bauern gewinnen konnte und so in Vorteil kam. Das Mittelspiel war ein hochkonzentriertes taktisches Geplänkel von beiden Seiten, das ich aber letztendlich mit zwei Mehrbauern in eine klare Gewinnstellung überführen konnte. Dann allerdings überfiel mich wieder mal das Phänomen einer persönlichen Unkonzentriertheit nach Vorteil, die der alte Fuchs Franz in seiner letzten Not voll ausnutzte. Nach mehreren Fehlzügen musste ich so in Zugzwang meinen Turm für Gegners letzten Bauern spucken, sodass mich Franz dann mit seinem verbliebenen Turm dauerhaft in Schach halten konnte. Nur Remis, aber letztendlich 2,5 : 1,5 für uns!

 

  SF Wehringen II DWZ - SK Krumbach III DWZ 1½ - 2½
1 1 Wildegger, Franz 1259 - 1 Reincke, Eckhard 1507 ½ - ½
2 9 Pimpl, Felix 866 - 3 Salzgeber, Johannes 1157 0 - 1
3 12 Wagner-Schultze, Ramon 910 - 4 Wagner, Benjamin 937 0 - 1
4 13 Faust, Niklas 916 - 5 Wagner, Max 761 1 - 0
Schnitt: 987 - Schnitt: 1090