Eröffnungsfallen  

   
Dezember 2019
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› Dähne Pokal in Bobingen
Datum :  13. Dezember 2019
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› Dähne Pokal in Bobingen
Datum :  15. Dezember 2019
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Am dritten Spieltag der diesjährigen Runde der Kreisklasse waren wir am 12. Januar zu Gast beim aktuellen Tabellenführer Stauden I in Walkertshofen.  Da Gerhard Haugg verhindert war und der vorgesehene Ersatzmann kurzfristig ausfiel, mussten wir zu diesem Wettkampf mit nur sieben Mann antreten und so stand es bereits nach 1 Stunde kampflos  0:1.  Ich selbst wählte am 5. Brett die englische Eröffnung und konnte mir dabei am Damenflügel ein druckvolles Spiel aufbauen. Ein voreiliger Angriff mit dem b – Bauern war von mir jedoch nicht ausreichend vorbereitet, führte zum Figurenverlust  und damit zum 0:2. Johann und Jens willigten an den Brettern 3 und 1 kurze Zeit später in beiderseits völlig ausgeglichener Stellung ins Remis ein. Nachdem dann jedoch sowohl Rupert wie auch Ralf ihre Partien nicht mehr halten konnten stand es schon 1:5 und der Wettkampf war für uns bereits verloren. Eine richtig gute Partie am 7. Brett lieferte Franz. Nach seiner Eröffnung mit c4 und b4 ergaben sich eine Reihe von interessanten Kombinationen und Abwicklungen im Mittelspiel. Am Ende hatte Franz einen Qualitätsvorteil erreicht, spielte die Partie erfolgreich zu Ende und erzielte damit den ersten vollen Punkt für uns. Nun war nur noch Georg an Brett 4 am kämpfen. Nachdem er anfangs so seine Probleme mit dem nordischen Gambit seines Gegners hatte, konnte er mit laufender Spielzeit die eine oder andere kleine Ungenauigkeit des Anziehenden nutzen. Als dieser schließlich noch einen starken Mattangriff übersah konterte Georg stark und drehte die Partie zu seinen Gunsten.  Endstand also 5:3 für die Gastgeber aus den Stauden.

 

 

  SV Stauden I DWZ - SK Krumbach II DWZ 5 - 3
1 1 Redemann, Dietmar 1728 - 1 Seidl, Jens 1831 ½ - ½
2 2 Schuster, Reinhold 1720 - 2     + - -
3 4 Singl, Stefan 1670 - 5 Fischer, Johann 1554 ½ - ½
4 5 Reim, Walter 1640 - 6 Eppler, Georg 1567 0 - 1
5 6 Konradt, Michael 1620 - 7 Dietmair, Michael 1616 1 - 0
6 7 Lutz, Karl 1552 - 8 Möckel, Ralf 1556 1 - 0
7 8 Fischer, Guido 1560 - 9 Brosch, Franz 1474 0 - 1
8 10 Müller, Rolf 1457 - 10 Strobl, Rupert 854 1 - 0
Schnitt: 1618 - Schnitt: 1493  

 

Ein spannendes Turnier lieferten sich die Jüngsten unseres Schachklubs auf vorweihnachtlich geschmückten Tischen. Nach 4 hart umkämpften Runden lag Elias Salzgeber bei 8 Spielern als Sieger an der Spitze. Auf den nächsten Plätzen folgten Alexandr Azatov und Hendrik Haider. Alle Teilnehmer erhielten von Vorstand Uli Link ein süßes Präsent und die Sieger freuten sich über gewonnene Medaillen.

Nachdem sich die jungen Spieler dann mit ihren Eltern in die Weihnachtspause verabschiedet hatten, ging es schlieslich für die Erwachsenen zur Sache. Nach einer Stärkung mit Würstchen und Brezen stand das bereits traditionelle Blitzturnier mit 5 Minuten Bedenkzeit auf dem Programm. Unter der Regie von Turnierleiter Rupert Strobl kämpften sich 12 Teilnehmer durch die 11 Runden. Als Sieger mit 10 Punkten durfte am Ende Uli Link den neuen Wanderpokal in Empfang nehmen. Auf Platz 2 folgte Jens Seidl mit gleicher Punktzahl sowie auf Platz 3 Albert Lutz mit 9 Punkten.

 

SK Krumbach  -  SF Wehringen  2,5 : 1,5

Mit einem durchaus mühsamen 2,5 : 1,5 Erfolg gegen die Schachfreunde aus Wehringen am 8. Dezember erreichte der SK Krumbach das Endspiel um den mittelschwäbischen Mannschaftspokal.  Johann Fischer konnte relativ schnell mit einem klaren Sieg auf 1:0 stellen. Die Partien an den Brettern 1 bis 3 mit Ulrich Link, Josef Gulde und Michael Dietmair endeten danach durchweg mit einem Remis. Im Finale spielt der SK Krumbach dann am 23.03.2019 auswärts beim Schachklub Buchloe.

 

(Fotos:   Franz Wildegger, SF Wehringen)     

             


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

B-Klasse 2. Runde in Krumbach

 

Die Begegnung war das Aufeinandertreffen der 0:4 – „Loser“ aus der 1. Runde.

Nachdem die Gastmannschaft als reine Jugendtruppe zu erwarten war, wollten wir eigentlich ebenfalls nur mit Jugendlichen antreten. Dies ging dann aber doch nicht, weil Wolfram Lobermeier zuvor bereits in der Zweiten eingesetzt war (übrigens sehr erfolgreich!) und die noch Jüngeren aus dem Aufgebot am Spieltag in der U 12 – Schwäbische MM zu kämpfen hatten.

Sämtliche Eröffnungen wurden ganz gut behandelt. Herauszuheben ist, dass Benjamin als Nachziehender im „Spanier“ den von Weiß forcierten Abtausch im vierten Zug nicht mit dem b-Bauern, sondern dem d-Bauern nach c 6 vollzog.

An den Brettern 3 und 4 leisteten sich dann unsere Gegenüber im jeweils 6. Zug die ersten kleineren bis größeren Fehler. Hätte Lena Benjamin´s Mattdrohung durch Zurücknahme des zuvor „bauernfressenden“ Springers abgewehrt, wäre nach Damenabtausch eine wohl neutrale Partie entstanden. So aber kam Benjamin schon bald zu einem Figurengewinn. Im weiteren Verlauf wollte er ein schnelles Matt erzwingen und vergaß dabei zunächst, den gefährlichen Bauern auf f6 zu eliminieren. Zu seinem Glück fand die junge Dame dann aber nicht die besten Gegenzüge, so dass Benjamin zu einem fulminanten Angriff starten konnte, der bald zum Matt und damit zum 1:0 für uns führte !

Max machte keine Fehler, sondern überließ diese seinem Gegenüber. Sehr beeindruckend war sein Bauernzug mit Weiß auf d6, mit dem er die Springerstellung auf c7 festigte und dabei einen Qualitätsgewinn verschmähte. Der Gewinn der gegnerischen Dame ergab sich schier im Nebeneffekt. Sehenswert dann die Mattkombination, kreiert durch zwei Springer, einen Läufer und einen Bauern, wobei die Dame nur eine passive Zuschauerrolle inne hatte !    2:0 für uns, die halbe Miete war durch die Wagner-Brothers schon eingefahren !

Johannes´ Partie lief bis ins Mittelspiel ausgeglichen, ohne große Aufreger. Dann aber setzte er einen offensiven Springerzug, der auf den ersten Blick nach Figurenverlust aussah, bei näherer Betrachtung jedoch der „Dosenöffner“ der Partie war !  Allerdings fand Johannes mit Figurenüberzahl dann zunächst nicht die besten Züge. Hätte sein Gegner im 23. Zug den König nach vorn bewegt, wäre es nämlich zur Vermeidung eines Qualitätsverlustes des eingesperrten Turms zur Zugwiederholung und folglich zu einem Remis gekommen. Auch später kam es in der sehr lang hinausgezogenen Partie nochmals zu einer kritischen Situation, in der der etwas müde wirkende Lukas – falls ausgeschlafener – den Springer zurückgewinnen und dann mit Bauernmehrheit auf dem Damenflügel das Match nochmals sehr spannend hätte halten können. So aber fand Lukas keine Mittel mehr und gab zu später Stunde sichtlich erschöpft den Wettkampf auf. Johannes konnte so seinen Sieg zwar etwas glücklich, aber aufgrund der aktiveren Spielführung letztendlich nicht unverdient mit nach Hause nehmen.

Ich selber hatte es an Brett 1 mit dem Youngster der Gastmannschaft zu tun. Dieser Leon erinnerte mich stark an ein ähnliches Talent als Gegenüber vor zig Jahren, das es dann später bis in die Oberliga schaffte. Ein bisschen Hans-guck-in-die-Luft, scheinbar abgelenkt vom Umfeld, um dann ansatzlos überraschende Züge auf das Brett zu zaubern. Der Junge hat mich damit so gefordert, dass ich zunächst keine echte Angriffsidee finden konnte. Vielleicht ein bisschen im Triumphgefühl überzog dann aber Leon und verlor einen wichtigen Bauern. Trotzdem musste ich höllisch aufpassen und im 21. Zug mit der eigentlich schon abgehakten Rochade erst die einzig richtige Entscheidung finden. Die Sequenz von Weiß, mit Figurenopfer zum Qualitätsgewinn, verfehlte damit die volle Wirkung. In vollkommen unterlegener Figurenstellung hatte Leon dann noch die pfiffige Idee, seine Dame für ein verstecktes Matt auf meine Grundlinie zu setzen. Zum Glück hatte ich aber einen guten Tag erwischt, das Manöver durchschaut und letztendlich einen Gegenangriff gestartet, der Leon dann zur Aufgabe bewegte.

Unser Sieg fiel mit 4:0 etwas zu hoch aus. Nichtsdestotrotz ist der Gewinn für unsere Jugendlichen sicher Motivation, weiter so konzentriert und kreativ wie diesmal aufzutreten und als Mannschaft erfolgreich in der B-Klasse mitzumischen.

 

SK Krumbach III

DWZ

SK Türkheim / Bad Wö. II

DWZ

 

4 - 0

 

Reincke Eckhard

1507

Wagner Leon

900

1 - 0

Salzgeber Johannes

1157

Lux Lukas

849

1 - 0

Wagner Benjamin

937

Bader Lena

864

1 - 0

Wagner Max

761

Musikant Moritz

774

1 - 0

Schnitt:

1090

Schnitt

846

 

 

 

 


Eckhard Reincke, Johannes Salzgeber, Benjamin Wagner und Max Wagner