Juli 2019
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1
2
3
4
5
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
   

 

Zum Finale der diesjährigen Kreisklassenspiele empfingen wir mit dem SV Stauden am 16. März den bereits feststehenden Meister dieser Klasse. Es ist äußerst bedauerlich und ärgerlich dass wir zu diesem Finale mit nur 6 Spielern antreten konnten, da die Bretter 2 und 8 nicht zu besetzen waren. Jens und Johann waren an diesem Tage Nachmittags zudem bereits bei den Bad Wörishofen Open aktiv und konnten aus diesem Grunde nur verspätet antreten.  Aus diesem Grunde war der Wettkampf um eine Stunde verlegt worden, vielen Dank den Schachfreunden aus den Stauden noch mal für dieses Entgegenkommen.

SV Stauden war komplett angereist und so stand es bereits nach einer Stunde kampflos 0:2. Nach dem bedauerlichen Rückstand galt es nun also alles daran zu setzen um mindestens ein Unentschieden zu erzielen. Mir selbst gelang es dann nach etwa 90 Minuten auf 1:2 zu verkürzen. Nachdem ich mit Schwarz bereits in der Eröffnung einen Bauernvorteil erreicht hatte gelang es mir ein starkes Zentrum aufzubauen. Eine Springergabel mit Qualitätsgewinn und Mattdrohung beantwortete mein Gegner mit Abtausch von Dame gegen zwei Leichtfiguren und wenige Züge später gab dieser die Partie auf.  Johann, wie auch Jens einigten sich nach etwa 2 Stunden in beiderseits absolut ausgeglichenen Stellungen mit ihren Gegner auf Remis. Georg am 4. Brett hatte an diesem Abend leider nicht die richtigen Ideen gefunden. Durch diverse ungenaue Züge bugsierte er sich selbst ins Hintertreffen, wo schließlich eine Springergabel mit Schach und Turmverlust die Partie entschied. Nun stand es also 2:4 und die beiden noch laufenden Partien mussten gewonnen werden. Sowohl bei Ralf wie auch bei Franz sah es wirklich so aus dass dies auch erreicht werden könnte. Franz hatte sich ein Endspiel erkämpft mit  Qualitätsvorteil und jeweils 3 Bauern auf dem Königsflügel. Seinem Gegner gelang es jedoch nach Abtausch von 2 Bauern die Partie ins Remis zu retten. Der Wettkampf war damit verloren, doch Ralf setzte alles daran den letzten Punkt noch für uns zu buchen. Die Partie war enorm kampfbetont. Nach der Eröffnung mit Morra – Gambit hatte Weiß natürlich ein Bauernminus, konnte aber den Gegner unter ständigem Druck halten. Beide Läufer waren drohend auf den schwarzen Königsflügel gerichtet. Mit dem Bauernvorstoß auf f4  konnte Weiß dann einen Springer für 2 Bauern erkämpfen und nach über 4 Stunden Spielzeit gelang Ralf dann der Abtausch Turm gegen Dame, worauf die Partie zu seine Gunsten entschieden war. Der Endstand also 3,5 : 4,5.

Trotz des Handicaps mit nur 6 Mann antreten zu müssen war es uns beinahe gelungen gegen den Tabellenführer ein Unentschieden zu erzielen. Man stelle sich mal vor wir wären komplett gewesen… Wie wertvoll ein weiterer halber oder ganzer Punkt bei diesem Wettkampf gewesen wäre zeigt ein Blick auf die Abschlusstabelle. Wir sind am Ende Letzter mit einem halben Brettpunkt weniger als die punktgleichen Bobinger. Ein halber Punkt mehr bei diesem finalen Mannschaftskampf hätte Platz drei bedeutet, ein ganzer Punkt mehr und wir wären Tabellenzweiter geworden. Es sei mir deshalb an dieser Stelle die Bitte gestattet, die Termine der Mannschaftsspiele künftig mit mehr Engagement zu betrachten.

 

 

SK Krumbach II

DWZ

-

SV Stauden I

DWZ

3½ - 4½

1

1

Seidl, Jens

1831

-

1

Redemann, Dietmar

1706

½ - ½

2

2

Haugg, Gerhard

1550

-

2

Schuster, Reinhold

1720

- - +

3

5

Fischer, Johann

1554

-

4

Singl, Stefan

1670

½ - ½

4

6

Eppler, Georg

1567

-

6

Konradt, Michael

1620

0 - 1

5

7

Dietmair, Michael

1616

-

7

Lutz, Karl

1552

1 - 0

6

8

Möckel, Ralf

1556

-

8

Fischer, Guido

1560

1 - 0

7

9

Brosch, Franz

1474

-

10

Müller, Rolf

1457

½ - ½

8

13

Lobermeier, Wolfram

1205

-

20

Schaffer, Werner

864

- - +

Schnitt:

1544

-

Schnitt:

1518

 

 

 

                                                           Die Abschlußtabelle

Rang

Mannschaft

1

2

3

4

MPkt

BPkt

1.

SV Stauden I

**

5


5

10 - 2

27,0 - 21,0

2.

SK Klosterlechfeld II

3

**

3

3

6 - 6

22,5 - 25,5

3.

SK Bobingen I


5

**


4 - 8

23,5 - 24,5

4.

SK Krumbach II

3

5


**

4 - 8

23,0 - 25,0

 

 

Es hat heute ganz einfach nicht sein dürfen!  Anders kann man den Wettkampf gegen die Gastgeber aus Klosterlechfeld gar nicht umschreiben. Dabei ging es diesmal sehr vielversprechend für uns los. Georg auf 4 war es der nach knapp 2 Stunden das 1:0 erzielte. Nachdem er sehr gut aus der spanischen Eröffnung kam konnte er bereits im 15. Zug durch eine Ungenauigkeit seines Gegners mit einem Springer/Läufer – Angriff eine Figur plus weitere Stellungsvorteile erobern. Sein Gegner gab daraufhin die Partie verloren. Nur wenig später stellte Gerhard mit Schwarz auf 2:0. Nach einer Art holländischer Eröffnung überzog Weiß mit c4, c5 und großer Rochade. Gerhard tauschte dann die Qualität gegen eine offene Königsstellung und danach waren Gegners' Figuren nur mehr bedingt einsatzfähig. Als dann noch ein Abzugsschach mit dem Springer folgte war die Sache hier gelaufen. Ich selbst eröffnete mit Englisch und hatte mir nach der Eröffnung Vorteile auf der offenen a – Linie verschafft. Den Angriff von Schwarz mit 3 Leichtfiguren auf dem Königsflügel konnte ich problemlos abwehren, wobei mein Gegner allerdings nicht die stärksten Züge spielte. Leider war aber nun mein verbliebener Läufer eingebaut und nahm nicht aktiv am Spiel teil. Insgesamt nun eine ausgeglichene Stellung, Remis. Auch Ralfs Partie endete mit einem Unentschieden, wobei er bei einer Eröffnung mit c4 und b3 als Nachziehender gut gegenhalten konnte. Nach etwa einer Stunde nutzten dann beide Spieler nicht die optimalen Züge um Stellungsvorteile zu erhalten. Es ergaben sich Schwächen auf der c-Linie für Schwarz sowie auf der f-Linie bei Weiß. Das Manko eines isolierten Doppelbauern konnte sein Gegner auf Grund aktiverer Figuren ausgleichen. Man einigte sich also auf Remis, neuer Spielstand 3:1 für uns. Sollte das jetzt noch schief gehen? Es ging schief, und wie! Johann auf 3 fand nicht die optimalen Züge um seinen Freibauern richtig ins Spiel zu bringen und musste sich schließlich dem Schwerfigurenangriff seines Gegners geschlagen geben, 3:2. Eckhard hatte im Mittelspiel einen Mehrbauern gewonnen, hatte es nun aber mit einer kompakten und guten Abwehrstellung seines Gegenüber zu tun. Mit Blick auf das vielversprechende Brett von Franz nebenan willigte Eckhard zur Punkteteilung ein, 3,5:2,5. Jetzt waren noch zwei Partien am Laufen. Während es bei Jens nicht gut aussah, hatte Franz in einem Endspiel mit noch allen Schwerfiguren einen Freibauern bereits auf die 6. Linie gebracht als er ohne Not und einfach so einen Turm hergab. Franz gab die Partie sofort auf und genau zur gleichen Zeit war auch am Spitzenbrett die Partie für Jens verloren. Bis zur vorletzten Minute waren wir im Vorteil und ein Unentschieden war das mindeste was zu erwarten war, doch dann der Endstand also 4,5 : 3,5 für Klosterlechfeld.

In der Kreisklasse hat das Team von Stauden I vor der letzten Runde die Meisterschaft nun bereits ganz sicher, während die restlichen 3 Mannschaften alle die gleiche Punktzahl haben.  

 

  SK Klosterlechfeld II DWZ - SK Krumbach II DWZ 4½ - 3½
1 1 Koelbl, Wolfgang 1876 - 1 Seidl, Jens 1831 1 - 0
2 2 Jahn, Manuel 1807 - 2 Haugg, Gerhard 1550 0 - 1
3 3 Milling, Manuel 1722 - 5 Fischer, Johann 1554 1 - 0
4 4 Hoffmann, Stefan 1657 - 6 Eppler, Georg 1567 0 - 1
5 6 Kaspar, Florian 1728 - 7 Dietmair, Michael 1616 ½ - ½
6 7 Nebel, Joshua 1438 - 8 Möckel, Ralf 1556 ½ - ½
7 8 Fischer, Anton 1433 - 9 Brosch, Franz 1474 1 - 0
8 14 Lehmann, Erik 1572 - 11 Reincke, Eckhard 1507 ½ - ½
Schnitt: 1654 - Schnitt: 1581  

 

Am 2 Februar empfingen wir zum Rückspiel in der 4. Runde der Kreisklasse die Mannschaft aus Bobingen. Nach der unglücklichen Niederlage beim Hinspiel standen diesmal mit Ralf Möckel und Franz Brosch gleich zwei Stammspieler leider nicht zur Verfügung.  Unseren sympathischen Gästen aus Bobingen ging es jedoch ganz genauso, und sie waren aus diesem Grunde mit nur 6 Spielern angereist. Die Bretter 2 und 3 blieben daher unbesetzt, Gerhard und Johann kamen zu kampflosen Siegen und es stand sofort  2:0 für uns. Ich selbst hatte am 5. Brett mit Schwarz eine unspektakuläre und ausgeglichene Eröffnung. Auf Grund des Spielstandes bot ich nach Abtausch der Damen Remis, welches von Kevin Degle auch angenommen wurde. Nach etwa 2,5 Stunden konnte Eckhard mit einer sehr souverän abgewickelten Partie am Brett 7 den nächsten vollen Punkt für uns verbuchen. Rupert hatte es am 6. Brett mit Christian, dem Jüngsten der Gäste zu tun. Eine unkorrekte Abwicklung von Rupert mit den Türmen führte dann jedoch leider zur Niederlage und so stand es nun 3,5:1,5.   Auf 4 hatte Georg erneut eine sehr interessante Stellung auf dem Brett. Nach einem geschlossenen Sizilianer gelang es ihm, eine richtige Druckstellung gegen seinen Gegner aufzubauen. Dieser verteidigte sich aber hartnäckig und gekonnt, so dass im Mittelspiel Gewinnchancen für beide Seiten entstanden. Georg tat es dann mir nach und bot mit Blick auf das Mannschaftsergebnis Remis. Damit stand es nun 4:2 und es fehlte uns bei zwei noch laufenden Partien letztendlich nur noch ein halber Punkt zum Mannschaftserfolg. Wolfram hatte am 8. Brett sehr lange eine mindestens ausgeglichene Stellung, musste dann jedoch nach etwa 3,5 Stunden seiner Gegnerin den ganzen Punkt überlassen. Wie schon in Bobingen waren es auch diesmal wieder die Strategen Alexander Zapf und unser Jens am 1. Brett, die zuletzt noch am Tisch saßen. Jens hatte in der Eröffnung einen Bauern geopfert für ein freies Spiel seiner Figuren. Mit den schwarzen Steinen agierend konnte er danach diese schließlich sehr effektiv entwickeln. Nun waren jedoch inzwischen die Uhren auf beiden Seiten schon sehr weit fort geschritten - sollte sich vielleicht wieder ein ähnlicher Krimi wie in der ersten Runde abspielen?  Gott sei Dank nicht, denn man einigte sich in leicht vorteilhafter Stellung für Jens schließlich ganz friedlich auf ein Remis. Damit hatten wir am Ende mit 4,5 Punkten die Nase vorn und den Mannschaftserfolg in der Tasche.   

 

1 SK Krumbach II DWZ - SK Bobingen I DWZ 4½ - 3½
1 1 Seidl, Jens 1831 - 1 Zapf, Alexander 1932 ½ - ½
2 2 Haugg, Gerhard 1550 - 3 Friedrich, Wolfgang 1767 + - -
3 5 Fischer, Johann 1554 - 4 Glaab, Holger, Dr. 1659 + - -
4 6 Eppler, Georg 1567 - 5 Kienle, Paul 1588 ½ - ½
5 7 Dietmair, Michael 1616 - 6 Degle, Kevin 1546 ½ - ½
6 10 Strobl, Rupert 854 - 8 Schuster, Christian 1315 0 - 1
7 11 Reincke, Eckhard 1507 - 9 Becker, Dieter 1543 1 - 0
8 13 Lobermeier, Wolfram 1205 - 11 Nieberle, Julia 1549 0 - 1
Schnitt: 1460 - Schnitt: 1612  

 

 

Am dritten Spieltag der diesjährigen Runde der Kreisklasse waren wir am 12. Januar zu Gast beim aktuellen Tabellenführer Stauden I in Walkertshofen.  Da Gerhard Haugg verhindert war und der vorgesehene Ersatzmann kurzfristig ausfiel, mussten wir zu diesem Wettkampf mit nur sieben Mann antreten und so stand es bereits nach 1 Stunde kampflos  0:1.  Ich selbst wählte am 5. Brett die englische Eröffnung und konnte mir dabei am Damenflügel ein druckvolles Spiel aufbauen. Ein voreiliger Angriff mit dem b – Bauern war von mir jedoch nicht ausreichend vorbereitet, führte zum Figurenverlust  und damit zum 0:2. Johann und Jens willigten an den Brettern 3 und 1 kurze Zeit später in beiderseits völlig ausgeglichener Stellung ins Remis ein. Nachdem dann jedoch sowohl Rupert wie auch Ralf ihre Partien nicht mehr halten konnten stand es schon 1:5 und der Wettkampf war für uns bereits verloren. Eine richtig gute Partie am 7. Brett lieferte Franz. Nach seiner Eröffnung mit c4 und b4 ergaben sich eine Reihe von interessanten Kombinationen und Abwicklungen im Mittelspiel. Am Ende hatte Franz einen Qualitätsvorteil erreicht, spielte die Partie erfolgreich zu Ende und erzielte damit den ersten vollen Punkt für uns. Nun war nur noch Georg an Brett 4 am kämpfen. Nachdem er anfangs so seine Probleme mit dem nordischen Gambit seines Gegners hatte, konnte er mit laufender Spielzeit die eine oder andere kleine Ungenauigkeit des Anziehenden nutzen. Als dieser schließlich noch einen starken Mattangriff übersah konterte Georg stark und drehte die Partie zu seinen Gunsten.  Endstand also 5:3 für die Gastgeber aus den Stauden.

 

 

  SV Stauden I DWZ - SK Krumbach II DWZ 5 - 3
1 1 Redemann, Dietmar 1728 - 1 Seidl, Jens 1831 ½ - ½
2 2 Schuster, Reinhold 1720 - 2     + - -
3 4 Singl, Stefan 1670 - 5 Fischer, Johann 1554 ½ - ½
4 5 Reim, Walter 1640 - 6 Eppler, Georg 1567 0 - 1
5 6 Konradt, Michael 1620 - 7 Dietmair, Michael 1616 1 - 0
6 7 Lutz, Karl 1552 - 8 Möckel, Ralf 1556 1 - 0
7 8 Fischer, Guido 1560 - 9 Brosch, Franz 1474 0 - 1
8 10 Müller, Rolf 1457 - 10 Strobl, Rupert 854 1 - 0
Schnitt: 1618 - Schnitt: 1493  

Am 17. November durften wir in der Kreisklasse zum ersten Heimspiel dieser Spielrunde die 2. Mannschaft aus Klosterlechfeld in unseren Clubräumen willkommen heißen. Nach der äußerst unglücklichen Auftaktniederlage in Bobingen sollte es nun diesmal unbedingt erfolgreicher verlaufen. Und schon nach knapp einer Stunde erfolgte der erste Paukenschlag. Unser Youngster Wolfram an Brett 8 nutzte eine unsauber gespielte Eröffnung seines Gegners konsequent aus und stellte ganz sicher auf 1:0. Nun war für eine ganze Weile Ruhe, doch nach 3 Stunden Spielzeit musste Gerhard am 2. Brett die Segel streichen und nur kurze Zeit später war die Sache auch für Georg auf Grund von Schwerfigurenverlust gelaufen. Nun stand es zwar 1:2, doch auf allen weiteren Brettern waren die Stellungen für uns mindestens ausgeglichen. Mir selbst war es dann vorbehalten den zwischenzeitlichen Ausgleich wieder herzustellen. Nach beidseitig solide gespielter Eröffnung konnte ich im Mittelspiel Läufer gegen Bauer gewinnen. Diesen Vorteil behielt ich bis ins Endspiel, wo mein Gegner nach drohendem Turmverlust die Partie schließlich verloren gab. Johann war es dann, der am 3. Brett eine ganz starke Leistung bot und uns wieder in Front brachte. Nach einer von seinem Gegner mit Weiß nicht alltäglich gespielten Eröffnung (c3 – d5, g3 – Sf6, Sa3 – c6, Sc2 - Lf5) gelang es ihm seine Stellung ganz sicher aufzubauen. Nach einer souverän gespielten Abwicklung bei der er Dame und Bauer gegen Turm und Springer gewann spielte er die Partie sicher zu Ende und stellte auf 3:2 für uns. Nun liefen also noch die Spiele an den Brettern 1, 6 und 7. Ralf war während der gesamten Spielzeit ganz sicher aufgestellt und konnte im Mittelspiel die Qualität gewinnen. Im Endspiel war dann sein Gegner auf Grund fehlender Bedenkzeit nicht mehr in der Lage dagegen zu halten und Ralf war der sichere Sieger. Nun war es an Jens und Franz den Mannschaftssieg zu sichern und beide willigten dann nahezu zeitgleich ins Remis ein. Jens hatte eine ausgeglichene, beidseits aktive Stellung auf dem Brett. Seine Vorteile durch vorhandene offene Linie im Turmendspiel einerseits  sowie die ihm ja bekannte Zeitnot andererseits waren letztendlich Ausschlag gebend für die Punkteteilung. Franz hatte am 7. Brett einen nicht optimal abgewickelten Sizilianer.  Nachdem er dann im Mittelspiel eine Qualität gewinnen konnte und sein Gegner eine starke Bauernstruktur am Damenflügel aufgebaut hatte, einigte man sich auch hier nach ca. 4 Stunden auf Remis. Der Endstand also 5:3 für Krumbach II und der erste Erfolg der Saison war geschafft.                      

  Krumbach II     Klosterlechfeld II    5 - 3
    DWZ     DWZ  
   Brett 1 Jens Seidl 1831 - Manuel Jahn 1807 1/2-1/2
   Brett 2 Gerhard Haugg 1653 - Stefan Hoffmann 1657   0 - 1
   Brett 3 Johann Fischer 1554 - Georg Müller 1835   1 - 0
   Brett 4 Georg Eppler 1567 - Joshua Nebel 1432   0 - 1
   Brett 5 Michael Dietmair 1616 - Anton Fischer 1433   1 - 0
   Brett 6 Ralf Möckel 1556 - Dr. Rolf Jung 1293   1 - 0
   Brett 7 Franz Brosch 1474 - Martin Hoffmann 1608 1/2-1/2
   Brett 8 Wolfram Lobermeier 1205 - Jonathan Weber 1119   1 - 0