August 2022
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In einem spannenden Wettkampf verlor die Zweite unglücklich gegen Friedberg. Dabei war der Sieg greifbar nah. Doch der Reihe nach.

Das Grauen hat einen Namen und eine Zahl. Jeder, der das obenstehende Ergebnis liest, weiss: da muß mächtig was schief gelaufen sein. Und so war es auch:

Am letzten Spieltag kam es zu dem Duell Tabellenzweiter (Krumbach) gegen Dritten (Klosterlechfeld). Beide Mannschaften trennten nur einen halben Brettpunkt. Doch bei genauer Betrachtung ging es nur um die berühmte goldene Ananas. Mering als Tabellenführer stand schon vor diesem Spieltag als Meister fest. Und so ging die Zweite entspannt in das Match, zu entspannt, wie der Verlauf zeigte.

Erster gegen Zweiter. Mering gegen Krumbach. Beim souveränen Tabellenführer in Mering wollten wir eine gute Figur abgeben. Und das ist uns gelungen. Zwar waren wir nur zu siebt, aber das hielt uns nicht davon ab, voller Tatendrang an die Bretter zu gehen. Auch die Tatsache, dass Mering im Schnitt um 100 DWZ besser war, irritierte uns nicht, denn das waren wir schon die ganze Saison so gewöhnt. Wir vertrauten auf unsere gute Form.

Mit einem 5:3 verteidigt die Zweite den zweiten Tabellenplatz und hat nun trotz des schweren Restprogramms das Saisonziel schon erreicht, nämlich den Klassenerhalt. Klingt komisch, ist aber so. Zu Beginn der Saison zeigte ein Blick auf die Wertungszahlen, dass wir mit einem DWZ Schnitt unter 1900 eher gegen den Abstieg kämpfen, als vorne dabei zu sein. Nun kam es aber ganz anders. Und auch das Match gegen Friedberg bestätigte die sehr gute Form der Mannschaft.