April 2019
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› Jahreshauptversammlung
Datum :   5. April 2019
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Ohne unsere beiden Spitzenbretter und gleich mit drei Mann Ersatz musste die Erste zum Saisonfinale in Kempten antreten. Die halbe Mannschaft (inklusive Teambetreuerin Sandra) machte sich daher aus München auf den Weg ins Allgäu.
Dort gingen wir zunächst glücklich in Führung als Rainer's Gegner (oder besser sein Smartphone) das Samsung-Gambit spielte und Rainer reklamierte bevor sich sein Turm endgültig verfahren hatte, jedoch fiel postwendend der Ausgleich als Eugen gegen den starken Kemptener Nachwuchsspieler nach einer Schlagabtauschfolge mit einer Figur weniger und letzlich hoffnungsloser Stellung zurückblieb. Albert neutralisierte am Spitzenbrett mit einem verdienten Remis und so stand es 1,5:1,5 als es in die entscheidende Phase ging, zu der sich die Heimmannschaft mittlerweile deutliche Vorteile erspielt hatte. Nach den Niederlagen von Josef und Johann gelang zwar Jörg bei seinem Saisondebüt mit einem positionell sehr schön herausgespielten Sieg nochmals der Anschluß zum 2,5:3,5, doch als dann Uli, der schon die ganze Zeit stark unter Druck gestanden war, sein Turmendspiel nicht mehr halten konnte war die Niederlage besiegelt, wonach dann auch Lutz seine Gewinnversuche bald einstellte und ein alles in allem verdienter 5:3 Erfolg der Gastgeber feststand.
Fazit: Eine sehr durchwachsene Saison mit mehr Tiefen als Höhen. Freuen wir uns besser auf die heissen Derbys in der neuen Saison!

1 SC Kempten 1878 DWZ - SK Krumbach DWZ 5 - 3
1 1 Schmid, Peter 2098 - 4 Lutz, Albert 2045 ½ - ½
2 2 Hanisch, Sebastian, Dr. 2066 - 5 Link, Ulrich, Dr. 1989 1 - 0
3 4 Lagassé, Pascal 1895 - 6 Riedel, Lutz 1959 ½ - ½
4 5 Wolff, Martin 1898 - 8 Maurer, Rainer 1826 0 - 1
5 6 Oberhofer, Max 1996 - 9 Gulde, Josef 1762 1 - 0
6 7 Wagner, Julian 1840 - 10 Schaumann, Eugen 1621 1 - 0
7 8 Pleyer, Felix 1855 - 12 Wiendieck, Joerg 1918 0 - 1
8 10 Martin, Rudolf 1731 - 14 Fischer, Johann 1583 1 - 0
Schnitt: 1922 - Schnitt: 1837  

Der Endstand in der Schwabenliga 1

Nach den letzten drei peinlichen Pleiten, Pech & Pannen in Folge (vor allem der grausame Wettkampf gegen Grönenbach hängt noch dunkelschwarz in meiner vernebelten Erinnerung...) kam es in der vorletzten Runde zu einem mittlerweile echten Abstiegsduell gegen die Schachfreunde aus Mering.
Zum Glück konnten wir wieder in Stammbesetzung (inklusive Krücken ;-)) antreten und ausser bei dem flotten, messerscharfen Remis von Nadja passierte in diesem hart umkämpften Wettkampf vier Stunden lang erstmal...nichts. Erst dann neigte sich die Waagschale langsam zu unseren Gunsten. Rainer konnte in einem Mittelspiel mit ungleichfarbigen Läufern die schwachen Punkte seines Gegners effizienter angreifen und brachte uns in Führung, wonach dann Ernst -trotz eigener Sprunggelenksverletzung- den Sprung zum gegnerischen Königsflügel wagte und erfolgreich landete. Lutz hingegen war in einem Turmendspiel mit 2-1 Bauernmajorität am Königsflügel gelandet, konnte jedoch den gegnerischen König am Damenflügel lange genug abschneiden, bis er entscheidenden Stellungsvorteil erreicht hatte. Rudis Stellung sah bei beidseitig löchrigen Königstellungen für beide Seiten gefährlich und unklar aus und Albert hatte mittlerweile um überhaupt noch Fortschritte im Gewinnsinne machen zu können mutig einen Springer für zwei Bauern geopfert. Als Uli dann in guter Stellung plötzlich eine Figur abhanden kam und er später sein Endspiel mit Minusspringer für zwei Bauern trotz Chancen nicht mehr halten konnte wurde es beim Stand von 3,5:1,5 nochmal spannend, denn erst als Josef seine fragile Stellung überlebt, das Remisangebot seines Gegners abgelehnt und mit Df5+ den Gewinnzug gefunden hatte, konnte aufgeatmet werden. Danach gab es für den gegnerischen König aus dem Mattnetz kein Entkommen mehr und der Mannschaftssieg war gesichert...ufff! Die Partie von Albert endete dann nach fünfeinhalb Stunden mit einem am Rand eingklemmten König im Remis, wobei sein Gegner kurz davor gefühlt nochmal eine Riesenchance ausgelassen hatte. Finale Furioso dann nach fast sechs Stunden am Spitzenbrett als Rudis Gegner ein einzügiges Matt übersah, 6:2 - ein würdiger Schlußzug.
Fazit: Einsatz, Kampfeswillen und Spielfreude...ja sogar Spielwitz haben diesmal gestimmt.
Mit einem alles in allem wohl verdienten, aber vom Ergebnis her zu hohen Sieg haben wir eine Runde vor Schluß den Klassenerhalt geschafft und werden wieder in der Schwabenliga 1 übersommern. Dort erwarten uns dann in der neuen Saison große Aufgaben! Denn mit den fast sicheren Schwabenliga 2 -Aufsteigern Ichenhausen und Mindelheim, sowie den fast sicheren Regionalliga-Absteigern Klosterlechfeld und Türkheim können wir uns jetzt schon auf einige heiße Lokalderbys freuen.

1 SK Krumbach DWZ - SK Mering DWZ 6 - 2
1 1 Wild, Rudolf 2129 - 1 Krug, Norbert 2153 1 - 0
2 3 Jussupow, Nadia 2092 - 2 Neiß, Josef Martin 2016 ½ - ½
3 4 Lutz, Albert 2045 - 6 Gerhard, Alexander 1875 ½ - ½
4 5 Link, Ulrich, Dr. 1984 - 10 Rebitzer, Winfried 1930 0 - 1
5 6 Riedel, Lutz 1959 - 11 Essler, Richard 1880 1 - 0
6 7 Fischer, Ernst 1893 - 12 Stoll, Stefan 1750 1 - 0
7 8 Maurer, Rainer 1826 - 13 Strobl, Helmut 1766 1 - 0
8 9 Gulde, Josef 1774 - 17 Herz, Oskar 1675 1 - 0
Schnitt: 1962 - Schnitt: 1880  

Der aktuelle Stand in der Schwabenliga 1

Am 21. Oktober reisten wir in Stammbesetzung nach Marktoberdorf, um bei strahlendem Sonnenschein und spätsommerlichen Temperaturen unserem Hobby auf 64 Feldern zu frönen.
Immerhin konnten wir uns gegen einen nominell leicht überlegenen Gegner mit einem sicheren 5:3 die Mannschaftspunkte sichern.
Erfreulich vor allem war die gute Leistung unserer beiden Spitzenbretter (Rudi und Nadja), was uns die entscheidenden beiden Siegpunkte einbrachte. Alle restlichen Partien endeten unentschieden. Bemerkenswert, dass hier alles im Gleichgewicht blieb, ohne grobe Patzer. Für die Wettkampfatmosphäre empfand ich es nicht als optimal, dass die Bretter 1 und 2 in einem separaten Raum spielten. Vielleicht bot mein Gegner deswegen Remis, obwohl er eigentlich hätte weiterkämpfen müssen...

1 SK Marktoberdorf  DWZ - SK Krumbach DWZ 3 - 5

1

1

Ruprecht, Martin

2066

-

1

Wild, Rudolf

2129

0 - 1

2

3

Pensold, Heiko

1998

-

3

Jussupow, Nadia

2108

0 - 1

3

4

Stein, Marco

2022

-

4

Lutz, Albert

2036

½ - ½

4

5

Nusser, Florian

1820

-

5

Link, Ulrich, Dr.

1985

½ - ½

5

6

Jankowski, Moritz

1857

-

6

Riedel, Lutz

1959

½ - ½

6

7

Bacherler, Thomas, Dr.

2018

-

7

Fischer, Ernst

1893

½ - ½

7

8

Wagner, Roland

1805

-

8

Maurer, Rainer

1809

½ - ½

8

12

Riedl, Günter

1770

-

9

Gulde, Josef

1774

½ - ½

Schnitt:

1919

-

Schnitt:

1961

 

 

An einem sonnigen Sonntag mussten 2 Vereine die letzte Runde 2017/18 der Schwabenliga hinter sich bringen. Meine Mannschaft mit gefühlt kompletter Unlust, die Kemptener mit gefühlt leichter Abstiegsangst. Das Ergebnis war dementsprechend, immerhin konnten die Gäste beruhigt nach Hause fahren.
Zum Einzelnen:
Nadja hatte wohl Lust zum Risiko, aber nicht zur großen Überlegerei, das ging schief, aber was macht`s.
Albert spielte, wie öfter in letzter Zeit, mit einem Bauern weniger, aber diesmal klappte das Remis.
Uli konnte, entgegen seinen letzten Auftritten, dem Sieg nicht ausweichen.
Ich spielte, das habe ich mir erfolgreich angewöhnt, aus der Bahn, etwas verwirrend, in der Hoffnung den Gegner zu verwirren, das gelang.
Josef spielte kraftvoll seinen Stil, aber als er eine Figur mehr hatte war er mit seiner Kraft am Ende. Er spielte blitzsauber auf Verlust, konnte sich aber nach beinahe 6 Stunden ins Remis retten.
Eugen machte es sich leichter, er stellte einen ganzen Turm ein, da war nichts mehr zu retten.
Ja, und schließlich machten sich die beiden "Ersatzspieler" Jörg und Jens einen gemütlichen Tag, die Gegner dankten für die Remisen.
Am Ende konnten wir zählen was wir wollten, es wurde nicht mehr als ein 4:4, aber Hauptsache Sommerpause usw.
Der Mannschaftsführer ist aber dennoch zufrieden, es waren gute Kämpfe, die Tabelle passt, was will man momentan mehr. Wieder mal den Beckenbauer zitieren...Schaumermal!

1 SK Krumbach DWZ - SC Kempten 1878 DWZ 4 - 4
1 1 Jussupow, Nadia 2119 - 1 Schmid, Peter 2074 0 - 1
2 3 Lutz, Albert 2055 - 3 Lagassé, Pascal 1889 ½ - ½
3 4 Link, Ulrich, Dr. 1991 - 4 Pleyer, Felix 1909 1 - 0
4 6 Riedel, Lutz 1919 - 5 Brunold, Günter 1894 1 - 0
5 7 Gulde, Josef 1780 - 6 Martin, Rudolf 1780 ½ - ½
6 8 Schaumann, Eugen 1636 - 7 Orthmann, Dirk 1742 0 - 1
7 11 Wiendieck, Joerg 1914 - 8 Fischer, Claus 1672 ½ - ½
8 13 Seidl, Jens 1847 - 16 Wagner, Julian 1754 ½ - ½
Schnitt: 1907 - Schnitt: 1839  

Die Abschlusstabelle der Schwabenliga 1

Im Spitzenduell der sechsten Runde unterlag die Erste beim Tabellenführer SF Augsburg in einem spannenden Wettkampf knapp mit 3,5:4,5
Während sich Jens und sein Gegner bald auf remis einigten, kam es bei Rainer noch in der Eröffnungsphase zu taktischen Verwicklungen, bei denen er zwei Bauern und die Qualität gewann. Als er dann aber einen Zug zu spät bemerkte in welcher Gefahr seine Dame schwebte und die optimale Fortsetzung nicht fand, blieb alsbald nur die Aufgabe.
Den Rückstand konnte Ernst dann wieder wettmachen, indem er gegen seinen Angstgegner und Ex-Krumbacher Hermann Reif endlich einmal gewann. Nach einem weiteren Remis von Uli gegen den alten Kämpen Kampen brachte uns Lutz mit einer feinen Endspielleistung in Führung. 3:2 nach vier Stunden, aber an den restlichen Brettern schaute es nicht besonders gut aus und mehr als eine vage Hoffnung auf ein 4:4 war nicht drin.
Während das Springerendspiel mit zwei Minusbauern bei Josef dann nicht mehr zu halten war, gelangen am Spitzenbrett weder Nadja noch ihrem Gegner in einem Läufer-Springer Endspiel entscheidende Fortschritte - Remis. So hing das letzte Fünkchen Hoffnung an Albert, aber in dem Turmendspiel erwiesen sich schliesslich die zwei gegnerischen verbundenen Zentralbauern stärker als seine beiden vereinzelten Flügelbauern und somit war die 3,5:4,5 Niederlage besiegelt.

1 SF Augsburg DWZ - SK Krumbach DWZ 4½ - 3½
1 1 Vuckovic, Aleksandar 2321 - 1 Jussupow, Nadia 2097 ½ - ½
2 2 Vuckovic, Zarko 2105 - 3 Lutz, Albert 2055 1 - 0
3 3 Kampen, Hans 2037 - 4 Link, Ulrich, Dr. 1991 ½ - ½
4 4 Weller, Uli 1956 - 5 Maurer, Rainer 1820 1 - 0
5 5 Klenk, Sofie 1814 - 6 Riedel, Lutz 1919 0 - 1
6 7 Brückner, Alexander 1859 - 7 Gulde, Josef 1780 1 - 0
7 9 Reif, Hermann 1916 - 10 Fischer, Ernst 1846 0 - 1
8 10 Schädler, Andreas 1861 - 13 Seidl, Jens 1847 ½ - ½
Schnitt: 1983 - Schnitt: 1919  

Der aktuelle Stand in der Schwabenliga 1