August 2022
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Wolfgang Kolb konstatierte, dass es dieses Duell schon mal gab, vor langer Zeit und in einer anderen Liga. Die einen oder anderen alten Hasen mögen sich noch daran erinnern. Doch nun zur Gegenwart und mitten hinein in das Spielgeschehen und zwar in der Reihenfolge wie die Ergebnisse zustande kamen.
Brett 7: Eugen’s Partie verlief sehr ausgeglichen. Zwar musste er als Weißer die Initiative an Schwarz abtreten, aber als es zum Abtausch ins Endspiel kam, war das Spiel wieder total ausgeglichen. So endete die Partie auch bald remis.
Brett 3: Uli leistete sich eine kurze Schwächephase. Seine Stellung war daher wackelig. Und als er etwas unerwartet ein Remisangebot erhielt, nahm er es an. Die nachträgliche Analyse zeigte, dass es schwierig aber möglich war zu verteidigen.
Brett 1: Nadja wähnt sich in einer vorteilhaften Stellung und investiert viel Zeit um die richtigen Züge zu finden. Doch so leicht lässt sich ein alter Haudegen wie Toni Kottmair nicht überspielen. Und so endete auch diese Partie remis. Der Zwischenstand: 1,5 : 1,5
Brett 4: Rainer macht Druck und kommt Zug um Zug in eine vorteilhafte Stellung. Die gegnerischen Verteidigungsfiguren sind bald vom König abgedrängt. Auch ein Konterversuch seines Gegners bringt ihn nicht aus der Ruhe. Und so kommt es, wie es kommen muss. Ein unwiderstehlicher Mattangriff führt zu unserem ersten vollen Punkt.
Brett 8: Ernst steht immer unter Druck und muss gut aufpassen. Doch als in ein Bauernendspiel abgewickelt wird, hat nun Ernst leichte positionelle Vorteile. Reiner Strehle unterlaufen nun ein paar Fehler und so kann Ernst unerwartet den vollen Punkt einheimsen. Wir haben nun 3,5 Punkte und noch laufen drei Bretter.
Brett 2: Albert hat früh zwei Bauern gespuckt und dafür viel Druck erhalten. Doch Wolfgang Kolb hält diesem Druck stand, auch in der Zeitnotphase unterlaufen ihm keine Fehler. Und so kommt es, wie es kommen muss. Der Druck wird immer kleiner und der Materialvorteil gewinnt die Überhand. Nach langem Kampf muss Albert dann aufgeben.
Brett 6: Josef erzielt im Mittelspiel einen Qualitätsgewinn. Doch als es auf die Zeitnotphase zugeht, kann sein Gegenüber wieder ausgleichen. Allerdings Josef's Figuren stehen noch aktiver. Als dann alle Schwerfiguren abgetauscht waren, konnte Josef’s Springer im Verbund mit einem weit vorgerückten Bauer die Entscheidung erzwingen. Ein voller Punkt, 4,5 Punkte Führung und Mannschaftssieg perfekt gemacht.
Brett 5: Lutz hatte gegen Erwin Tschiedel den ganzen Partieverlauf über die etwas aktivere Stellung, die Lutz Zug um Zug mit winzig kleinen Schritten ausbauen konnte. Sein Gegenüber verteidigte zäh. Nach sehr langem Kampf maschierten 2 Bauern von Lutz auf die Umwandlungsfelder zu, die Erwin Tschiedel nach sechs Stunden Spielzeit nicht mehr aufhalten konnte. Beinahe wäre die Partie noch in die zweite Zeitnotphase gegangen.
Fazit: 5,5 : 2,5 gewonnen. Wir sind in einer guten Verfassung in das neue Jahr gestartet. Diese Form sollten wir nun auch für den Rest der Saison zeigen, das wäre gut.

1 SC Königsbrunn DWZ - SK Krumbach DWZ 2½ - 5½
1 2 Kottmair, Toni 1983 - 1 Jussupow, Nadia 2097 ½ - ½
2 4 Kolb, Wolfgang 2013 - 3 Lutz, Albert 2055 1 - 0
3 8 Stein, Johann 1847 - 4 Link, Ulrich, Dr. 1991 ½ - ½
4 10 Koppmann, Peter 1766 - 5 Maurer, Rainer 1820 0 - 1
5 12 Tschiedel, Erwin 1708 - 6 Riedel, Lutz 1908 0 - 1
6 13 Goll, Peter 1717 - 7 Gulde, Josef 1780 0 - 1
7 14 Scholz, Peter 1649 - 8 Schaumann, Eugen 1636 ½ - ½
8 15 Strehle, Reiner 1524 - 10 Fischer, Ernst 1846 0 - 1
Schnitt: 1775 - Schnitt: 1891  

Der aktuelle Stand in der Schwabenliga 1

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