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› Schnellschach EM
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Datum :  22. Oktober 2022
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Wow! Wer hätte das gedacht, dass wir nach 2/3 der Runden mit 6:6 Punkten auf Platz 6 der Tabelle stehen würden und damit praktisch eigentlich schon „unabsteigbar“ sind? Echt genial Leute! Und es macht einen Heidenspass, in solch einer Truppe zu spielen (auch wenn ich mich da als Patzer outen muss)!

Die Vorzeichen waren klar. Wenn wir Göggingen schlagen, dann sind wir dick drin in der RL. Doch wie treten die gegen uns an? Ein Rätselraten, wie immer. Zunächst aber mussten wir im Ibis in den 5. Stock laufen, weil der Aufzug defekt war..Immer diese höheren Sphären! J. Pitl kam uns auf dem Weg nach oben entgegen. Nein, aufgeben wollten sie noch nicht kampflos, aber er musste als „armer Rentner“ das Spielmaterial selbst hochwuchten.

Nach Sondierung der Lage war klar, dass sie ohne Arnaudov antreten würden. Dies war gleichbedeutend mit einem faktischen Übergewicht an den Brettern 4-8 für uns! Doch ist so was wirklich immer von Vorteil?

Der Verlauf brachte harte Partien, die lange Zeit irgendwie ausgeglichen standen, bis auf Alex, der etwas anrüchig aus der Eröffnung kam und Michi, der im Gegensatz hierzu offensichtlich gewillt war, sein DWZ-Übergewicht schnell umzumünzen.

Nach gut 2 Stunden gingen dann Gögginger Aufforderungen zum Remis in der Reihenfolge Lutz, ich, Michi und Uli an uns, aber bis auf Uli, der dann noch lange überlegte, bei noch 25 Zügen und 10 min. auf seiner Uhr jedoch keine andere Wahl hatte, als das Remis anzunehmen, blieben wir hart. Dann wurde Nadja auf 1 von G. Pitl immer mehr in die Defensive gedrängt und konnte die Partie schliesslich nicht mehr halten. Als Rainer dann in einer längerzügigen Abwicklung in ein eigentlich verlorenes Endspiel abwickelte und Alex alle Register ziehen musste, um nicht einem sudden death zu erliegen, war ein Mannschaftserfolg in weite Ferne gerückt. Doch Alex hielt alles gerade so zusammen und sicherte ein wichtiges Unentschieden.

Die Zeitnot rückte heran. Es gelang mir, mich nach und nach zu befreien und in gegnerischer Zeitnot knöpfte ich ihm einen zentralen Bauern ab. Satte 6-7 Züge stand ich auf Gewinn, bis es mir gelang meinen Mehrbauern sinnlos zu opfern und er mir  im 40. Zug Remis bot, was ich angesichts mangelnder Perspektiven annehmen musste.

Schietkram! Wie sah’s den nun bei den anderen aus? Albert war es gelungen, Raum- und Bauernvorteil zu erzielen; bei Lutz drehte man sich im Kreise und Rainer schächerte von seitlich im verlorenen Turmendspiel herum; allein Michi hatte nun genug von der „Maurer-und Zimmermannstaktik“ seines jungen Widersachers und opferte eine Figur für 2 Bauern und positionelle Gewinnstellung. Es roch nach 4:4. Sollte das wirklich alles gewesen sein?

Doch da: Phönix kommt aus der Asche! Ach was sag ich: Dusel kommt aus der Flasche! Eichner findet den Ausheber nicht / kennt die Technik nicht, mit der er seinen Vorteil verwerten kann und… jawoll meine Damen und Herren: Rainer sackt den halben Punkt aber so was von erleichtert ein! Und wir mit ihm!

Michi dreht an 8 nun auch das Licht aus. Sieg! 3:3 und noch zwei Partien, in denen nach Lage der Stellungen mindestens 1,5 Punkte für uns drin sein sollten. Und so kommt es denn auch: Albert, der die ganze Saison über schon stark aufspielt, krönt sein gutes Spiel (trotz später gerügten Mängeln in der B-Note) und zwingt Reimann zur Aufgabe.

Und nachdem sich am Brett schon von Beginn an kaum etwas Aufregendes ereignet hatte, einigen sich die beiden alten Kämpen und Spitzenfunktionäre Johannes Pitl und Lutz Riedel auf Remis. Strike! Aus! Amen! 4,5 Punkte und die Freude kennt keine Grenzen! Nie mehr Schwabenliga, nie mehr, nie mehr!

 

  

DWZ

ELO

   

DWZ

ELO

 

SK Göggingen I

1965

2164

3,5 - 4,5

 

SK Krumbach II

2034

2104

4

IM Pitl Gregory

2334

2396

1 - 0

1

wFM Jussupow Nadja

2084

2143

6

FM Müller Werner

2095

2198

½ - ½

2

Jussupow Alexander

2105

2112

7

Reimann Robert

2129

2190

0 - 1

3

Lutz Albert

2089

2175

10

Pitl Jarno

1841

1990

½ - ½

4

Link Dr. Ulrich

2086

2101

14

Pitl Johannes

1822

 

½ - ½

5

Riedel Lutz

1980

2126

15

Held Bernhard

1859

 

½ - ½

6

Fuchs Christian

1980

2046

16

Eichner Manfred

1863

2045

½ - ½

7

Maurer Rainer

1960

2044

18

Bilchinski Anton

1774

 

0 - 1

9

Gayer Michael

1985

2083

 

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