August 2022
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Durchmarsch in die 2. Bundesliga. Schachklub Krumbach Bayerischer Vizemeister

(es). An der Spitze der Oberliga war ein bischen die Luft heraus. Nur bei einem hohen Sieg des Drittplatzierten Regensburg gegen den Tabellenführer Nürnberg, hätten sich die Regensburger an unserer Ersten und/oder Nürnberg noch vorbeischieben können. Also der zweite Platz, der zum Aufstieg in die zweite Bundesliga ausreicht und den Durchmarsch durch die Oberliga bedeutet, war nur sehr bedingt in Gefahr.

So kam es schon recht bald zu drei Remisen, nämlich bei Thomas (1,5 Std.), Ron (2,5 Std.) und Rudi (3 Std). Die nächste Entscheidung viel erst in der Zeitnotphase. Bei Alexei’s Partie brauchte man schon als Zuschauer Nerven aus Drahtseil. Alexei erreichte eine gewonnene Stellung, geriet dafür aber in hochgradige Zeitnot. Und als er nur noch eine Minute auf der Uhr hatte und noch etliche Züge machen musste, überlegte er erst einmal 30 Sekunden. Dann ging es Schlag auf Schlag. Als der Gegner dann schließlich die Hand rüber reichte, hatte Alexei noch 4 Sekunden auf seiner Uhr. Das war knapp! Aber Punkt ist Punkt. Der nächste in Zeitnot war Marc. Aber zu diesem Zeitpunkt war seine Stellung schon ziemlich angeknackst. Er hatte in der Eröffnung ziemlich früh die Theorie Pfade verlassen und dann nicht mehr gut fortgesetzt. Die Zeitnot tat ihr Übriges.

Krumbach I gewinnt im Spitzenspiel gegen Nürnberg

(es). Im Spitzenspiel der 7.Runde gelingt der Ersten ein wertvoller Sieg gegen den Tabellenführer aus Nürnberg. Damit rückt Krumbach I bis auf einen Punkt an die Nürnberger heran.

DWZ

ELO

DWZ

ELO

Brett

NT Nürnberg I

2244

2291

3 - 5

SK Krumbach I

2242

2296

1

1

Milov Leonid

2480

2539

½ - ½

1

GM Barsov Alexei

2542

2481

2

2

Mischustov Michael

2345

2355

0 - 1

2

GM Vokac Marek

2433

2451

3

4

Epding Olaf

2157

2224

½ - ½

3

FM Lang Marc

2276

2316

4

5

Kirchner Thomas

2266

2287

½ - ½

4

Riefner Edwin

2234

2259

5

6

Martin Thomas

2266

2314

0 - 1

5

Kempter Ronald

2226

2279

6

7

Pauli Alexander Dr.

2170

2209

½ - ½

8

FM Egger Thomas

2192

2235

7

8

Heimrath Reiner

2178

2234

1 - 0

9

Traßl Franz

2111

2191

8

14

Just Hannes

2095

2167

0 - 1

14

Riedel Lutz

1981

2152


Krumbach I nicht zufrieden mit 4 - 4 wenn auch gegen Angstgegner Gröbenzell

(es). Unser Angstgegner war zu Gast in Krumbach. Bis jetzt hatte die Erste immer gegen Gröbenzell verloren. Und obwohl das Match diesmal Unentschieden ausging, hatte doch Gröbenzell das glücklichere Ende für sich. Doch der Reihe nach.

An Brett drei kam es schon nach kurzem zu einem Remis zwischen Marc und sem Exmittelschwaben Karsten Schuster. An Brett fünf folgte nach drei Stunden das zweite Remis. In der Stellung von Ron war einfach nichts drin, weder für ihn, noch für seinen Gegenüber. Etwa zu diesem Zeitpunkt befinden sich Alexei und Marek in komfortablen Stellungen. Der Wettkampf scheint unter einem glücklichen Stern zu stehen. Doch dann geht es in Richtung Zeitkontrolle. Hier bringt Nadja die Erste zunächst in Führung. Ihr fulminanter Angriff schlägt durch. Aber leider ist die Zeitnot ein schlechter Berater an den anderen Brettern. Am schlimmsten erwischt es Alexei. Er hat schließlich nur noch 4 Sekunden für 5 Züge. Das war nicht zu meistern. Auch Marek findet in der Zeitnot wohl nicht mehr die besten Züge und muss in ein Remis einwilligen.

Erste Mannschaft zurück in der Erfolgsspur

(ft). Nach der eher peinlichen Vorstellung gegen Würzburg war ein Sieg gegen Regensburg fast schon Pflicht, um nicht in den Abstiegsstrudel zu geraten. Leider fiel Marc (Brett 3) kurzfristig aus, doch mit unseren beiden Großmeistern und dem Wissen, dass uns die Regensburger liegen, war Optimismus angesagt.

Dieser erhielt zusätzlich Nahrung, als wir erfuhren, dass Regensburg nur zu Siebt antreten konnte. Diese 1 - 0 Führung galt es zunächst einmal zu verwalten. Am schnellsten gelang das Edwin (Brett 3), der mit den schwarzen Steinen schnell ausgleichen konnte und nach ca. 20 Zügen ein sicheres Remis einfuhr. Ich spielte am 7. Brett eine wilde Variante und ließ bereits im neunten Zug ein Bauernschach auf f7 zu. Einige Züge später fühlte ich mich dann wieder wohl und konnte mir sogar Vorteile erspielen, die ich trotz einiger Ungenauigkeiten letzendlich im Endspiel zum Sieg umsetzen konnte. Zu diesem Zeitpunkt - kurz vor der Zeitkontrolle - waren die Weichen damit bereits auf Gesamtsieg gestellt, denn Marek (Brett 2) und Albert (Brett 8) hatten klare Vorteile.

Am vorletzten Spieltag hatten wir die Chance, gegen Bayern München II mit einem Sieg einen vorentscheidenden Schritt Richtung in Aufstieg zu machen. Nachdem Tabellenführer Nürnberg eine Runde zuvor mit 5 - 3 in die Schranken gewiesen werden konnte, wollten wir nun endgültig den Sack zumachen und traten dementsprechend auch in Bestbesetzung an. Das war auch nötig, denn wir trafen auf einen Gegner, der in etwa gleichwertig besetzt war und gegen den wir traditionell in der Vergangenheit so unsere Schwierigkeiten hatten.

Das war auch diesmal nicht anders. Objektiv betrachtet, standen wir während des gesamten Wettkampfes, der nur knapp 4 Stunden dauerte, mit dem Rücken zur Wand. Die Remisen ab Brett 5 waren alle schwer erkämpft aber uns stand in der Zeitnotphase das Glück doch etwas zur Seite. Aber nicht nur Glück, sondern auch Zähigkeit und die Fähigkeit, schlechtere Stellungen zu halten, führten letztendlich zum Mannschaftserfolg.