September 2022
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Auch wenn unser Abstieg schon vorher feststand, wollten wir doch unsere Qualitäten im für uns neuen Königsbrunner Spiellokal nochmal zeigen. Um so mehr, da diese achte und vorletzte Runde unsere letzte sein würde. In der 9. haben wir nämlich spielfrei und können dem Abstiegskampf, der am 6. April im direkten Duell zwischen Friedberg und Rochade Augsburg ausgefochten wird, entspannt zusehen. Auch der Aufsteiger wird im direkten Duell in der letzten Runde entschieden, wobei Königsbrunn mindestens 6,5 – 1,5 gewinnen müsste um Türkheim von der direkten Rückkehr in die Regionalliga abzuhalten.

Schon nach dem verpassten Sieg gegen Klosterlechfeld war eigentlich klar, dass wir dem Abstieg kaum noch entgehen können. Dazu wären mindestens eigene Siege gegen Klosterlechfeld und Rochade erforderlich gewesen, denn: Es gibt zwei Absteiger und wir setzen die letzte Runde aus. Insofern konnten wir es nun in Runde 7 als Tabellenletzter entspannt, aber natürlich wie immer ambitioniert angehen, während dessen sich der Tabellenvorletzte aus Augsburg von einem Sieg noch reelle Chancen ausrechnen durfte. Wir traten wie immer ersatzgeschwächt an aber gottlob flog diesmal immerhin unser starker Schweizer Adler Ecki just zum Wettkampf in die alte Heimat ein. Rochade Augsburg bot die erwartete Stammacht auf.

„Letztes Jahr standen wir einen Schritt vor dem Abgrund; dieses Jahr sind wir einen entscheidenden Schritt weiter“ heißt ein vielzitierter running gag. Und in der Tat: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Gegen Lechfeld mußte etwas Zählbares her, denn sonst würden wir bereits vorzeitig den Fahrstuhl Richtung SL II nehmen. Nachfolgend die Chronologie der Ereignisse:

Knapp aber doch gescheitert, bei dem Versuch die ersten Sieg der Saison einzufahren. Dass das ein sehr schweres Match werden würde, war von Anfang an klar. Kaufbeuren konnte im Schnitt 100 DWZ Punkte mehr in die Waagschale werfen. Aber da wir DWZ-mäßig immer schlechter dastehen, waren wir totzdem voll motiviert zu punkten.

Marktoberdorf ist ziemlich erfolgreich in die Saison gestartet. Das kann man von unserer Zweiten nicht behaupten. Zudem traten die Marktoberdorfer in Bestbesetzung an. Das schafften wir nicht ganz, obwohl wir eine ordentliche Besetzung am Start hatten. So waren die Karten schon vor Beginn des Wettkampfes zu unseren Ungunsten verteilt und unserer Chancen auf ein Unentschieden, wie in der letzten Saison, waren gering.