In einem spannenden Wettkampf, der über fast sechs Stunden ging, schlägt die Dritte Klosterlechfeld II mit 4,5 : 3,5. Klosterlechfeld führte vor dem Wettkampf verlustpunkfrei die Kreisklasse an. Dass es sich hier um ein Spitzenspiel handelte konnte man auch daran erkennen, dass beide Mannschaften sehr gut aufgestellt an die Bretter gingen.
Entscheidend für den Verlauf des Wettkampfes waren die schnellen Siege an Brett eins und zwei. Ernst Gegner hat im Mittelspiel ein taktisches Manöver übersehen. Diesen Blackout nutzt Ernst für die Führung. An Brett zwei hat Josef eine überlegene Partie gespielt. Sein Gegenüber half ihm dabei unfreiwillig ein bischen mit. Er hatte eine ungünstige Eröffnungsvariante gespielt und stellte später eine Figur ein.
In der 5. Runde der 2. Bundesliga Süd bekamen wir den ersten richtig dicken Brocken vorgesetzt, zumindest was die Papierform betraf, doch die Böblinger Gäste traten nur mit 3 ihrer ersten 8 Bretter an und hatten einen ELO-Schnitt von knapp 2360 aufzuweisen. So gesehen hatten wir in dieser Saison schon ähnliche Aufgaben zu bewältigen; diesmal hatten wir im Gegensatz zu den bisherigen Runden jedoch keine Chance.
Für unsere 5. Mannschaft begann das Jahr 2010 mit einem Erfolgserlebnis. In Buchloe traf unser Nachwuchs zusammen mit einem Junggebliebenen an Brett 1 :-) auf den Buchloer Schachnachwuchs. Den Auftakt zu dem erfolgreichen Abend lieferte an Brett 4 unser jüngster Spieler. Nachdem Michael die gegnerische Dame mit seinem Läufer schlagen konnte nutzte er seinen Vorteil konsequent und brachte Krumbach in 1 - 0 in Führung.
Im Nachhinein fühlt sich das Duell gegen Ichenhausen an wie ein Fußballspiel auf schwerem, nassen, rutschigen Geläuf, wo es dem Favoriten zu keiner Zeit gelingen mag, das höhere spielerische Niveau gewinnbringend zu kultivieren. Zwar erreichten wir fast durchwegs Stellungsvorteile aber zählbares sprang nur selten heraus. Gott sei Dank aber waren beide Teams nicht in der Lage, ihre Partien konsequent zu verwerten und so war‘s ein durch und durch fahriger Wettkampf bei dem letztlich, um bei der Analogie zum Fußball zu bleiben, nicht die individuellen Dribbelkünste, sondern irgendwelche Sonntagsschüsse, Abpraller oder Querschläger entscheidend werden sollten.
Die Vierte lieferte einen couragierten Wettkampf und setzte sich verdient gegen die favorisierte Erste aus den Stauden durch.Mein Spiel selbst an Brett 1 war ein Skandinavier, bei dem Weiß allerdings sich etwas besser postieren konnte. Im 24. Zug stellte dann mein Gegner mit einem schnellen Zug einen Turm und damit die Partie ein. Georg an Brett 2 hatte einen soliden Aufbau und erarbeitete sich eine Qualität, die dann in der Folge den Gewinn sicherte.
Ein seltenes Bild konnte am zurückliegenden Samstag bestaunt werden. Bei der Dritten waren 6 von den ersten 7 Spieler am Brett. Da auch das Brett 7 und 8 stark besetzt waren, kam die Dritte auf einen sensationellen DWZ Schnitt von 1778. Das liegt lange zurück, als die Dritte mit so starker Besetzung antreten konnte. Das war natürlich Pech für Bobingen II. Sie hatten sich mit den Nieberle Sisters und Franz Wildegger verstärkt. Doch das ungleiche Kräfteverhältnis ließ schnell die Dritte in Vorteil kommen.