Die Jubiläumsausgabe des legendären Bad Wiesseer Großturniers stellte eine Zäsur dar. Zum letzten Mal in der Wandelhalle  und zum letzten Mal mit Horst Leckner als Turnierleiter. Die Atmosphäre hatte 2016 daher etwas wehmütiges. Zugleich war Freude zu spüren, denn die Zukunft des Turniers ist gesichert. 1996 wurde das Erfolgsturnier von Artur Jussupow und Horst Leckner aus der Taufe gehoben und Artur reiste dem zu Ehren zur diesjährigen Eröffnungsfeier extra aus Weißenhorn an. Warum die OIBM eine derartige Erfolgsgeschichte geworden sind, können neben den Verantwortlichen am ehesten die vier Spieler erklären, die in jeder der 20 Ausgaben mit dabei waren: Uli Bäuml, Jens Weichelt, Michael Walda und Rudolf Schön erhielten dafür gleich zu Anfang die gebührende Auszeichnung.
Immerhin mit einem Punkt kam die Erste vom Ausflug ins sonnige Allgäu zurück, aber alles in allem müssen wir wohl den vergebenen Chancen gegen einen direkten Mitkonkurrenten im Kampf um den Abstieg hinterhertrauern.

Bobingen 1 -  Krumbach 2             3,5 : 4,5

Ein Wettkampf wie kein anderer. Schon das knappe Ergebnis zeigt, dass es ein hart umkämpftes  Match war. An den Brettern 3 , 4 , 6 und 7 einigte man sich auf Remis. Gerhards Partie ähnelte einer Bauernfestung, Johanns Spiel endete in einer sehr zweischneidigen Endstellung, Ralfs Stellung war sehr ausgeglichen und Franz Spiel fand auf Augenhöhe statt.

SC Krumbach II – SC Schwabmünchen I

Es war ein Wettkampf, an dem sich unsere spielbegeisterten Jugendlichen mit großem Eifer engagierten. Leider verrannte sich Max und verlor seine Partie sehr rasch. Sein Bruder Benjamin spielte auf dem gleichen Niveau seines Gegners und die Partie war lange  Zeit ausgeglichen. Johannes an Brett 6 stellte seinem Gegenspieler schwierige Aufgaben und zwang ihn in einem hervorragenden Endspiel zum Remis. Franz agierte sehr aggressiv und verlor seine Partie, da er es  nicht schaffte, seinen König in Sicherheit zu bringen. Ralfs einstudierte Variante mit d 4, e 4 und f3 forderte beiden Spielern alles ab. Es war eine spannende Partie, bis sich beide auf Remis einigten. Georgs Springeropfer hingegen freute nur dem Gegner. Gerhards Partieverlauf war von Beginn an schwerfällig. Er war dann froh über das Remis. Ich selbst musste zur Abwehr eines Matts einen Bauern opfern. Danach kam ich gut ins Match zurück und errang ein Remis.

Das Fazit dieses Spiels: Der Verzicht von 4 Stammspielern ist für eine Mannschaft schwer zu verkraften. Trotzdem waren wir ein tolles Team, das sich der Herausforderung tapfer stellte. Danke an Alle!

Hatte schon Mannschaftsführer Ernst zu seinem Einstand alle Mühe 8 Spieler ans Brett zu bekommen, so setzte sich die fehlende Lust zum Spiel auch im Wettkampf fort und es kam zu einem desastriösen Auftakt in die neue Saison gegen die Zweite des MSC 1836, in deren Reihen nach der Fusion unser jahrelanger Mitkonkurrent SK Siemens aufgegangen ist. Keiner, auch ich, vielleicht Josef ausgenommen, ging mit Eifer o.ä. ans Werk, das schlug sich dann im deprimierenden Ergebnis 2:6 nieder. Die Gäste konnten mühelos die nötigen Punkte einfahren.

   
   
Dezember 2016
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