| Punkte bleiben in Krumbach beim Sieg der Vierten gegen Stauden I |
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| Geschrieben von: Franz Brosch | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Dienstag, den 18. Januar 2011 um 18:18 Uhr | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Unser Heimspiel gegen den SV Stauden I blieb lange Zeit vom Ergebnis offen. Bei Eckhard am Spitzenbrett griffen beide Kontrahenten nach einer sizilianischen Eröffnung massiv an. Nachdem praktisch alle Figuren vor dem Königsflügel versammelt waren wurden bei einem offenen Schlagabtausch die beiderseitigen Drohungen aufgelöst. Mit verbleibenden ungleichen Läufern und identischer Anzahl Bauern einigte sich Eckhard auf Remis. An Brett 2 konnte Georg Fischer zwar eine Quali gewinnen, sah sich jedoch 2 starken Springern und einem Mehrbauern gegenüber. Nachdem keine der beiden Seiten die eigene Verteidigung lockern wollte wurde auch diese Partie mit einem Remis beendet. Nach 2 Stunden waren wir einer Entscheidung noch nicht wirklich näher gekommen. An Brett 5 hatte Thomas den Gegner bei einem Läuferabtausch zu einem Luftloch der Bauern vor dem rochierten König gezwungen. Dieser mußte nun seinen Läufer zum Abdecken dieser Verteidigungslücke verwenden. Konsequent baute Thomas diesen Vorteil aus. Nach ca. 3 Stunden hatte Krumbach endlich erstmals die Nase vorn und ging mit 2 - 1 in Führung. Mein Spiel an Brett 4 hatte sich eigentlich nach der Eröffnung 1.c4 2.Sc3 ganz gut entwickelt. Mein Gegner hatte allerdings auch immer keine schlechten Antworten parat. Leider half mir die eingehende Suche nach einer Schwäche in seiner Stellung nicht wirklich weiter - im Gegenteil! In Zeitnot ignorierte ich das Tauschangebot des weißen Läufers und schwächte dadurch meine Bauernstellung. Georg Eppler hatte an Brett 3 nach einem Königsgambit einen Bauern mehr und verteidigte diesen erfolgreich. Sein Gegner konnte seinen Tempovorteil nicht umsetzen so dass Georg zunehmend die Initiative auf dem Brett übernahm. Nach Abtausch der Figuren war ein Freibauer im Zentrum bei 3 sich gegenüberstehenden Bauern eine sichere Bank für Georg. Leider griff an Brett 6 Erich nach klarem Vorteil total daneben. Was zeitweise wie die sichere Führung für Krumbach aussah konnte dadurch leider Stauden zum Ausgleich nutzen. Nachdem Georg Eppler schließlich einen weiteren Bauern schlagen konnte und nun mit 2 Bauern auf die gegnerische Grundlinie zustrebte gab sein Gegner auf. Mit 3 Brettpunkten waren wir nun kurz vor der Ziellinie! Die Entscheidung für den knappen Sieg für Krumbach fiel an Brett 4 nach einer weiteren Stunde harten Kampfes und der letztendlichen Einigung auf Remis. Zwar war mein weißer Läufer mit der Verteidigung der eigenen Bauern gebunden, trotzdem glückte es mir die Stellung zu halten.
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