| Die Vierte kann sich gegen Bobingen II behaupten |
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| Geschrieben von: Eugen Schaumann | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Sonntag, den 05. Dezember 2010 um 11:59 Uhr | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Im tiefsten Winter musste die Vierte nach Bobingen. Zwar war es draußen richtig kalt, aber im Spiellokal wurde es schnell warm. Es entspann sich ein heißer Wettkampf. An Brett 1 machte Conny einen Eröffnungsfehler und kam daher schnell in eine schwierige Situation. Auch an Brett 6 verbesserte unser Altmeister des Schachs, Erich, seine Stellung Zug um Zug. So sah es zunächst recht gut aus für die Vierte. Aber so einfach gab sich Bobingen nicht geschlagen. Georg Fischer kam eigentlich ganz gut aus der Eröffnung heraus. Aber im Mittelspiel übersah er einige feine Züge von Walter Degle. Und plötzlich sah er sich einem Mattangriff gegenüber, dem er nichts mehr entgegenzusetzen hatte. So ging nicht die Vierte in Führung, sondern Bobingen. Kurze Zeit später konnte Eugen dies jedoch kompensieren. Durch den Eröffnungsfehler kam Conny nicht mehr zur Rochade und so ging ihr König in einem Angriff durch die Mitte unter. Franz hatte seine Eröffnung etwas "abwegig" gestaltet. Nun standen seine Figuren etwas unsortiert auf dem Brett. Das konnte Georg Nieberle junior durch offensives Spiel ausnutzen. Und schon wieder lag die Vierte zurück. Nun war es an Erich für den erneuten Ausgleich zu sorgen. Er hatte gegen Georg Nieberle junior inzwischen eine ganze Figur mehr und konnte das zum vollen Punkt ummünzen. Doch wenn man an den zwei verbleibenden Bretter sich umschaute, sah es nicht gut aus für die Vierte. Eckhard hatte schwerwiegende Schwächen auf den schwarzen Feldern. Und die wurden noch dadurch verstärkt, dass er als einzige Leichtfigur nur noch einen weißfeldrigen Läufer hatte. Und so kam es, wie es kommen musste. Der Punkt ging an Kevin Degle. Nun verblieb die letzte Partie zwischen Georg Eppler und Julia Nieberle. Die war sehr spannend. Ungleiche Rouchade und beiderseitiger Angriff. Hier war alles möglich. Doch mitten im Schlachtgetümmel sieht Georg einen genialen Läuferzug, der Julia vor eine unlösbare Aufgabe stellt. Der Punkt ging an Georg. Die Vierte erreichte so noch ein Remis, das dem gesamten Wettkampfverlauf entsprach.
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