| Die Dritte erfolgreich gegen Buchloe |
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| Geschrieben von: Eugen Schaumann | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Montag, den 22. November 2010 um 19:42 Uhr | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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In der zweiten Runde musste die Dritte nach Buchloe zur dortigen Ersten. Das versprach einen spannenden Wettkampf auf hohem Niveau. Und dieses Versprechen konnte tatsächlich gehalten werden. Beide Mannschaften gingen konzentriert zur Sache und so war es nicht verwunderlich, dass nach 1 1/2 Stunden noch nicht viel zu sehen war. Lediglich Ernst und Eugen konnten bereits leichte Vorteile verzeichnen. Ernst machte Druck auf den geschwächten schwarzen Feldern und nahm den zurückhängenden Bauern f7 in's Visier. Eugen hatte Eröffnungsvorteile und da der gegnerische König in der Mitte kleben blieb, ein Angriffsziel. Nacch 3 1/2 Stunden vielen dann die ersten Entscheidungen. Johann konnte die Partie nicht mehr im Lot halten nachdem Andreas Kutter mit einem richtig guten Bauernzug das Gleichgewicht zu seinen Gunsten kippte. Die Niederlage wurde durch Eugen und Ernst kompensiert. Beide gewannen. Ernst konnte die Schwächen in der Sellung von Alexander Keller nutzen. Eugen gelang es sein Angriffsziel, den König, so in Gefahr zu bringen, dass Jörg Weisbrod nur noch mit großen Verlusten dem Matt entkommen wäre. Kurz vor der Zeitkontrolle konnte auch Georg Fischer einen vollen Punkt vermelden. Georg konnte bei seinem Gegenangriff Bauer und - etwas glücklich - Figur gewinnen. An den restlichen vier Brettern wurde noch hart gekämpft. Josef befand sich in einem Damenendspiel mit ausgeglichenen Chancen. Jens hatte einen Bauern mehr, dafür aber das Läuferpaar gegen sich. Georg Eppler war in einem Leichtfigurenendspiel, bei dem fast alle Bauern noch auf dem Brett waren. Er stand besser, da er deutlichen Raumvorteil besaß. Franz stand heftig unter Druck. Er hatte einen Springer weniger, aber dafür zwei Bauern mehr. Da neigte sich Fortuna zur Krumbacher Seite. Alexandra Pracht lief in eine Springergabel hinein. Damit holte Jens den vierten Brettpunkt für die Dritte. Daraufhin bot Josef seinem Gegner ein Remis an, das Joachim Kugelmann nicht mehr ablehnen konnte. Josef hatte inzwischen eine vorteilhafte Stellung erreicht. Als Georg Eppler von dem Mannschaftssieg erfuhr einigte auch er sich mit seinem Gegner auf Remis. Zuletzt kämpfte Franz noch gegen die drohende Niederlage. Im Damenendspiel hatte Philipp Blaas zusätzlich einen Springer. Aber die Bauernstruktur war derart, dass Franz seine Bauern mit Dame und König gegen Dame und Springer verteidigen konnte. Und da Philipp seinen König nicht zur Unterstützung heranführen konnte, war die Stellung letzendlich remis. In Summe war der Sieg der Dritten verdient. Zwar hat Jens etwas glücklich einen Läufer aufgegabelt, doch mit zwei aktiven Springern sind die Gabelchancen einfach sehr hoch. Und die Remisen von Josef und Georg kamen bei vorteilhaften Stellungen zustande. Die Dritte befindet sich in einem guten Zustand, was Mut für die kommenden Aufgaben macht.
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