| Krumbach III gewinnt sicher gegen Klosterlechfeld III 6,5:1,5 |
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| Geschrieben von: Eugen Schaumann | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Samstag, den 03. April 2010 um 21:43 Uhr | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Am letzten Samstag im März hatte die Dritte die Dritte von Klosterlechfeld zu Gast. Während die Dritte, nämlich aus Krumbach versuchte, den Anschluß an die Spitze zu halten, orientiert sich die Dritte aus Klosterlechfeld eher am anderen Ende der Tabelle. Ein weiterer Nachteil von Klosterlechfeld war, dass sie nur zu siebt antreten konnten. So hatte Josef am zweiten Brett einen kampflosen Sieg davon getragen. Aber der Reihe, genauer den Brettern nach.
Ernst opfert ungewollt einen Bauern. Doch Werner Schestak ist großzügig und stellt eine Figur ein. So gewinnt Ernst relativ bald. Brett zwei hatten wir schon, nämlich den kampflosen Punkt für Josef. An Brett drei kann Hermann einen zeimlichen Druck auf den gegnerischen König aufbauen, der im Zentrum stecken geblieben ist. Irgendwann führte der Druck zu Qualittäsgewinn und später zum Sieg für Hermann. An Brett vier geht es rauf und runter. Zwar gewinnt Johann nach 14 Zügen den Springer, erhält dabei aber eine so verzwickte Stellung, dass er wenige Züge später sehr bedenklich steht. Er kann sich daraus befreien. Und so wird es die längste Partie des Abends. Schlussendlich trennen sich die Kontrahenten remis, was auch dem wechselden "Jagdglück" entspricht. Eugen an Brett fünf kann aus der Eröffnung heraus positionelle Vorteile erreichen. Als er jedoch diesen Vorteil in einen Bauerngewinn umwandeln will, verheddert er sich. Der Vorteil ist weg. Konsequenterweise endet diese Partie danach remis. Stefan an Brett sechs steht immer solide. Seine Angriffsbemühungen werden mit einem vollen Punkt belohnt. An Brett sieben schlägt Georg zu. Mit einer schönen Mattkombination holt er den ganzen Punkt. Brett acht hatte Kurioses zu bieten. Eckhard erspielt sich klare Vorteile. Und genau in dem Moment, als er zum entscheidenden Schlag ausholen kann, stellt er Material ein. In der Folge hat Andrea Qualitätsvorteile, doch die Partei ist nicht zu gewinnen. Daher ist das Remis die logische Konsequenz. Fazit: das 6,5 - 1,5 Ergebnis geht auch in dieser Höhe in Ordnung, da die Krumbacher Acht deutliche spielerische Vorteile hatte. Trotz des hohen Sieges gelang es nicht, näher an die Führenden - Schwabmünchen I und Klosterlechfeld II - heranzurücken. Beide haben einen deutlichen Brettpunktevorsprung. Sollten beide ihre Matches gewinnen, bleiben sie auch am Ende vorne.
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