| Die Dritte gewinnt in Königsbrunn 5:3 |
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| Geschrieben von: Eugen Schaumann | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Sonntag, den 06. Dezember 2009 um 00:34 Uhr | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Die Dritte reiste mit einer starken Aufstellung nach Königsbrunn. Hatten wir sowohl Ernst, als auch Josef an Bord. Aber auch die Königsbrunner hatten eine richtig gute Mannschaft an die Bretter gebracht. So war für einen spannenden Verlauf des Matches gesorgt.
Zug um Zug gewinnt er Bauern, und als Fritz Roser ein Grundreihenmatt übersieht, ist es geschehen. Die Dritte geht 1:0 in Führung! Währenddessen nähert sich Johann's Partie dem 50.Zug. Sie ist schon längst im Endspiel. Da stellt sein Gegner einen Bauern ein. Johann nutzt nun diesen Vorteil souverän, um seinen Freibauern unaufhaltsam zur Dame durchzubringen. 2:0! Der Wettkampf nimmt Fahrt auf. Hermann hat inzwischen einen Angriff auf den gegnerischen König losgetreten, der ihm dauernhaften Vorteil sicherte. Es war nur eine Frage der Zeit, bis dieser Vorteil in einen vollen Punkt mündete. Eugen und Bernd Pilhöfer hatten sich die ganze Zeit über ein ausgeglichenes Duell geliefert, in dem keiner einen Vorteil erlangen konnte. Daher war das Remis nur zwangsläufig. So konnte die Dritte auf 3,5:0,5 erhöhen. Und just in diesem Augenblick gewinnt Georg Fischer einen Turm. Dabei war er schon in aussichtsloser Lage mit einem Läufer im Rückstand. Nun hatte er plötzlich sogar Gewinnchancen. Aber wie so oft: "Wie gewonnen, so zerronnen". Den Turm stellte er in einer Läufergabel bald wieder ein. Die Aufgabe war unvermeidlich. 3,5:1,5. So ist es nun an Georg Eppler den entscheidenen Punkt für den Mannschaftskampf beizusteuern. In einem Bauernendspiel kann er Adolf Rether erfolgreich austempieren und einen Bauerndurchbruch inszenieren. 4,5:1,5! Der Sieg ist unter Dach und Fach. Aber was machen unsere Spitzenbretter. Ernst hatte in zwei Ideen, die sich als Luftnummern entpuppten, viel Zeit investiert. So war er nun in hochgradiger Zeitnot. 10 Züge in 2 Minuten. Und just in dem Moment, als er die Zeitnot geschafft hatte und zur Sicherheit auch noch den 41.Zug a Tempo ausführte, war dies das Ende der Partie. Er stellte schlicht den Turm ein. 4,5:2,5. Josef hatte die längste Partie zu absolvieren. Sein Gegner hatte seinen Springer unangreifbar zentral positionieren können und damit alle Angriffsversuche von Josef vereitelt. So war das Remis am Schluss nur die logische Konsequenz.
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