November 2017
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Datum :   3. November 2017
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Interview mit FIDE-Meisterin Nadja Jussupow

Frau Jussupow, Sie gehören zur 1. Mannschaft des Schachklubs Krumbach (SKK) und haben soeben nach 5 Stunden Spielzeit die Partie gegen einen Spieler des Post-SV Memmingen gewonnen. Man spürt die Anspannung der Spieler, wie sie konzentriert nachdenken - manchmal sehr lange - bis sie einen Zug  ausführen. Bereiten Sie sich auf ein Spiel mental vor und wie stellen Sie sich auf den Gegner ein?

Schachspielen ist immer Stress und macht trotzdem Spaß. Aufgrund der ELO-Zahl kennt man die Spielstärke des Gegners, aber er darf wie bei allen Sportarten auch nicht unterschätzt werden. Ich stelle mich konzentriert auf das Spiel ein und versuche mit strategischem Denken zum Erfolg zu kommen.

 

Sie sind FIDE-Meisterin. Wie wird man FIDE-Meister und welches Bewertungssystem liegt dabei zugrunde?

Ich bin seit dem Jahr 2005 FIDE-Meisterin. Frauen können nach den Regeln des Weltschachverbandes ab einer ELO-Zahl von 2100 FIDE-Meister (FM) werden. Die ELO-Zahl ist die Wertungszahl eines Schachspielers auf internationaler Ebene und kann über Schachturniere bzw. über die Mannschaftsspiele der Vereine erreicht werden.

 

Nach gefühlt Jahrzehnten kam es fuer die Erste wieder mal zu einem Duell gegen Memmingen - unserem alten Nachbarschaftsrivalen aus dem Allgäu.
Wir wollten gegen den Aufsteiger natürlich punkten und gingen entsprechend motiviert an die Bretter.

Diesmal mussten wir gleich eine Woche nach unserem Sieg gegen Haar erneut ran, und das gegen Haunstetten, gegen die wir in den letzten Jahren etwas unerquickliche Kämpfe hatten. Aus diesem Grund hatte ich auch einen Schiedsrichter  angefordert, um die Sache wieder in normale Bahnen zu lenken.

Der Wettkampf wurde auch kampfbetont geführt, was aus dem Ergebnis nicht raus zu lesen ist. Schon vorab, wir hätten beinahe verloren und dann beinahe gewonnen, so gesehen, können beide Mannschaften mit dem Ergebnis leben, nur die Leidtragenden Sfr. Wolf von Haunstetten und Albert natürlich nicht. Doch nun von Anfang an.

Krumbach II : Königsbrunn II  4,5:3,5 am  7.11.15 in Königsbrunn

Wie immer empfingen uns die Königsbrunner Schachfreunde sehr herzlich. Uns Krumbachern juckte es unter den Fingern zu Spielen - wir wollten unbedingt die 2 Punkte mit nach Hause nehmen. Bereits nach einer Stunde jedoch zeichnete sich ein hartes Duell ab. An dem einem und  anderem Brett gerieten wir rasch in positionellen bzw. materiellen Rückstand, welcher sich in fortgeschrittener Stunde in einen Punktverlust darstellte.

Im Nachholwettkampf zur 2. Runde kam es gegen Haar zu einem zähen, spannenden und für uns schließlich glücklichen Wettkampf.