August 2021
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
   

 

  SK Königsbrunn III DWZ - SK Krumbach III DWZ 2 - 2
1 1 Wölfle, Fabian 1490 - 1 Möckel, Ralf 1555 ½ - ½
2 4 Glaab, Nikolai 1572 - 4 Lobermeier, Wolfram 1208 ½ - ½
3 14 Greinwald, Felix 786 - 5 Salzgeber, Johannes 1131 0 - 1
4 17 Sari, Rojan 742 - 6 Wagner, Benjamin 976 1 - 0
Schnitt: 1147 - Schnitt: 1217  

 

„Hochmut kommt vor dem Fall“ – der eigentlich erwartete Mannschaftssieg blieb aus.

Das Positive vorweg: Der erstmals in der dritten Mannschaft eingesetzte 10-jährige Aleksandr hat sich prima geschlagen. Diszipliniert und hoch konzentriert hat er sich frühzeitig einen Bauernvorteil verschafft, dann konsequent jedes Tauschangebot angenommen, so dass recht bald ein Endspiel mit je 1 Turm und 6:3 Bauernmehrheit zu Gunsten von Aleks entstand. Ein bisschen geschludert schien die Partie dann dennoch in ein Remis zu kippen. Aber unter leichter Mithilfe des Kontrahenten konnte Aleks dann die Türme tauschen und letztendlich unter geschickten Königszügen den letzten auf dem Brett stehenden Bauern zur Dame umwandeln. Das Abdrängen des gegnerischen Königs muss noch ein wenig geübt werden, es hat dann aber doch geklappt und zum Matt geführt ! Voller Punkt für unsere Jungs.

Benjamin an Brett 3 führte zunächst eine ausgeglichene Partie, tauschte Leichtfiguren und Dame ab, büßte dann aber die Qualität ein. Von da weg waren seine Aktionen etwas unglücklich, so dass er vorzeitig zum 0:1 unserer Dritten aufgeben musste. Durch den nachfolgenden Sieg von Aleks mit Zwischenstand 1:1 war aber noch alles offen.

Johannes an Brett 2 büßte zwar recht bald einen Bauern ein, kam aber Dank seiner guten Figurenentwicklung nach und nach in Stellungsvorteil. Ein Figurengewinn brachte ihn dann auf die Siegerstraße. Mit einem vorgepreschten, gut abgedeckten Freibauern im Rücken stand er dann so überlegen, dass sich sein Gegenüber zur Aufgabe gezwungen sah. Damit 2:1 für uns, das Tor zum Mannschaftssieg war weit geöffnet !

Wolfram an Brett 1 hatte es mit einem älteren Routinier mit höherer DWZ zu tun, vor dessen Gewitztheit ich ihn vor Spielbeginn eigentlich noch warnen wollte, …. ja wenn dazu die zeitliche Gelegenheit gewesen wäre.  Werner´s Durchbruch auf der b-Linie mit dem verbliebenen Turm, hinten abgedeckt durch die Dame, hatte Wolfram zunächst wunderbar durch das Dazwischenstellen eines gedeckten Springers kompensiert, der Turm war plötzlich isoliert. Dies wäre für unser Brett 1 mit einem Vorteil von 2 Bauern die einmalige Gelegenheit gewesen ein Remis anzubieten, und damit den Mannschaftssieg perfekt zu machen ! Der Gegner hätte wohl nichts dagegen einwenden können. Doch nein, Wolfram wollte nach späterer eigener Aussage kein Remis, sondern den Sieg. In einer Folge von mehreren unglücklichen Zügen ließ er dann des Gegner´s Turm wieder freien Lauf, der folglich auf der Grundlinie Schach bieten konnte und so Wolfram´s König zweizügig in ein Matt durch Läufer und Dame abdrängte. Der Endstand also nur 2:2.

Sehr schade, mit einem Sieg hätte sich unsere junge Dritte nicht nur zweifelsfrei die vorläufige Tabellenführung erobert, sondern sich auch die Chance um ein Mitmischen um die B-Klassen-Meisterschaft erhalten.  

 

  SK Krumbach III DWZ - Schachfreunde Wehringen II DWZ 2 - 2
1 4 Lobermeier, Wolfram 1208 - 1 Riess, Werner 1368 0 - 1
2 5 Salzgeber, Johannes 1131 - 5 Scheider, Xaver 868 1 - 0
3 6 Wagner, Benjamin 976 - 7 Pimpl, Felix 851 0 - 1
4 10 Azatov, Aleksandr   - 10 Pimpl, Maurits   1 - 0
Schnitt: 1105 - Schnitt: 1029  


 

 

Krumbach III- Klosterlechfeld III  1,5 :2,5

Diesmal hat´s geklappt, die Dritte trat ausschließlich mit Jugendspielern an, wie für diese Spielsaison zumindest bei den Heimspielen auch angestrebt. Klar, gegen Klosterlechfeld III - die Seniorenmannschaft der Lechfelder – war es die Devise ein Achtungsergebnis zu erzielen. Mehr war im Vorfeld gegen diese Routiniers nicht zu erwarten. Allerdings bestand dann zu Spielbeginn doch die leise Hoffnung auf eine Punkteteilung, da der Gegner nicht in seiner Stammbesetzung erschienen war.

Elias als unser Jüngster legte konzentriert los, tauschte bald zwei Leichtfiguren und die Dame und kam mit Bauernvorsprung ins Mittelspiel. Da waren die Fortsetzungen dann leider etwas unglücklich, die Folge war Figurenverlust und Rückgabe des Mehrbauern. Dieser Nachteil war nicht mehr aufzuholen und Elias verlor letztendlich durch ein nicht abdeckbares Grundlinien-Matt mit Turm.

Benjamin saß einem Routinier gegenüber, der bekannter Weise auch gerne wortgewaltig auftritt. War es das, oder war es die fehlende Spielpraxis ?  Benjamin hatte auf jeden Fall zu keiner Zeit der Partie einen Vorteil, verlor Bauer um Bauer und dann eine Figur. Sein Konter fiel dann leider zu brav aus, so dass er auf der Königsseite immer mehr eingeschnürt und zuletzt Matt gesetzt wurde. Die schlussendliche Belehrung seines Kontrahenten, beizeiten aufzugeben um den Gegner nicht zu beleidigen, hätte sich dieser durchaus schenken können. Zwischenstand 0:2.

Wolfram an Brett 1 mit Schwarz geriet bald in Bauernrückstand und tat sich elend lang schwer auf der Königsseite seine Figuren zu entwickeln, geschweige denn zu rochieren. Dann aber ein suboptimaler Bauernvortrieb von Routinier Starkmann auf der a-Linie anstelle Abtausch auf der b-Linie, der es Wolfram ermöglichte seinen verbliebenen Springer wieder auf das beherrschende Feld c5 zurück zu setzen. Das war dann wohl der Knackpunkt, denn irgendwann stellte Weiß eine Qualität ein und wollte dann nicht mehr.  Wolfram war völlig überraschend der Sieger !

Johannes spielt ja gewohnt sehr bedächtig. Sein Gegenüber Doc Jung schlägt ihn in dieser Eigenart aber um Längen. So entstand eine äußerst kuriose Endspielstellung, bei der Johannes - mit drei Bauern im Rückstand und vom Gegner vielleicht schon etwas eingeschläfert - auch noch einen weiteren Bauern und die Qualität verlor und trotzdem nicht hoffnungslos da stand. Es war wohl der schon vorgerückten Stunde zu schulden, dass zum einen Dr. Jung ungünstig seinen König an die Spitze seiner mit Bauern ummantelten Schwerfigurenarmee setzte und zum anderen Johannes diese Situation nicht zu einem gefährlichen, vielleicht sogar siegbringenden Konter ausnutzte. Der figürlich haushoch überlegene, aber etwas in Zeitnot geratene Kontrahent sprach dann das erlösende Remis-Angebot aus und der Wettkampf war damit plötzlich beendet.

Nur knapp gegen eine Mannschaft verloren zu haben, die uns letzte Saison mit 4 : 0 abgezockt hat, das geht für unsere Jugend voll in Ordnung.

 

  SK Krumbach III DWZ - SK Klosterlechfeld III DWZ 1½ - 2½
1 4 Lobermeier, Wolfram 1208 - 1 Starkmann, Josef 1362 1 - 0
2 5 Salzgeber, Johannes 1131 - 3 Jung, Rolf, Dr. 1276 ½ - ½
3 6 Wagner, Benjamin 976 - 20 Breitwieser, Wilhelm 1350 0 - 1
4 8 Salzgeber, Elias   - 35 Hartl, Gregor   0 - 1
Schnitt: 1105 - Schnitt: 1329  

 


 

Mindelheim II : Krumbach III   2,5 : 1,5 am  16.03.2019

Gegen den Tabellenführer wollten wir in der letzten Spielrunde der Saison noch ein achtbares Ergebnis einfahren um zumindest den 3. Platz zu sichern bzw. im Idealfall den 2. Platz in der Endabrechnung zu belegen.

Wie schon mehrfach gehabt setzte Max an Brett 4 das erste Signal. In sehr eigenwilliger Spielweise überließ er zunächst das aktive Geschehen seinem Kontrahenten, der mit Läufer und Springer „wütete“ und dabei ohne jeglichen Abtausch einen Turm und drei Bauern einheimste. Dabei übersah der junge „Vielfraß“ allerdings zwei Springerzüge von Max zu seiner schon vorgeeilten Dame, die dann zum schnellen Matt auf h2 führten. 1:0 für uns nach nur ½ Stunde !

Wenig später allerdings „verschlief“ Benjamin an Brett 3 seinen Partieverlauf. Mit schon Bauernvorsprung in nicht schlechter Grundstellung übersah er schlichtweg einen Dameneinschlag auf h2 mit einem folgenden Grundlinien-Matt, das bei Übersicht gut zu vermeiden gewesen wäre. Nun gut, 1:1.  Der Looser des Abends war allerdings ausschließlich ich !  Wie ein Schach-Novize ließ ich Oldie mich von der stakkatohaften Spielweise des Gegenüber nervös machen, fand kein adäquates eigenes Spiel gegen das Doppel-Fiancetto und kam nach und nach unter Druck. Einen Doppelangriff auf zwei meiner Figuren konterte ich mich einem „Sandel“-Zug, mit der leisen Hoffnung auf Figurenrückgewinn. Dies durchschaute der Kontrahent allerdings. Das Weiterspielen bis zum bitteren Ende war nur noch dem Teamgeist geschuldet, der Gegner machte keine Fehler mehr.  Johannes an Brett 2 spielte wieder am längsten. Am Brett standen da noch alle Figuren, mit Ausnahme von jeweils einem Läufer- bzw. Springer-Paar. In dieser Situation gab es dann für ihn nur die Entscheidung zu einem Remis.

Saisonbilanz:

Die vier Jugendlichen haben sich in der ersten B-Klassen-Saison überraschend gut geschlagen. Johannes und Max holten jeweils 3 aus 5 = 60 %, Benjamin 2 aus 4 = 50 %, Wolfram 0,5 aus 1 Spiel = 50 %.  Das negative Ergebnis des Mannschaftsführers von 1,5 aus 4 = 38 % soll hier nicht verschwiegen werden.

 

  TSV Mindelheim II DWZ - SK Krumbach III DWZ 2½ - 1½
1 3 Fischer, Manfred 1474 - 1 Reincke, Eckhard 1507 1 - 0
2 6 Horn, Alexander 878 - 3 Salzgeber, Johannes 1157 ½ - ½
3 7 Ginter, Simon   - 4 Wagner, Benjamin 937 1 - 0
4 8 Ginter, Jakob   - 5 Wagner, Max 761 0 - 1
Schnitt: 1176 - Schnitt: 1090  

                                Die Abschlußtabelle

Rang Mannschaft 1 2 3 4 5 6 MPkt BPkt
1. TSV Mindelheim II ** 3 4 2 3 9 - 1 14,5 - 5,5
2. SK Klosterlechfeld III 1 ** 4 2 3 7 - 3 13,5 - 6,5
3. SK Krumbach III 0 ** 4 2 5 - 5 10,0 - 10,0
4. SK Türkheim/Bad Wörishofen II 0 2 0 ** 3 5 - 5 7,5 - 12,5
5. TSV Landsberg 1882 III 2 1 2 1 ** 2 3 - 7 8,0 - 12,0
6. SF Wehringen II 1 ½ 2 ** 1 - 9 6,5 - 13,5

 

B-Klasse 4. Runde in Krumbach

Gegen die Dritte der Landsberger hatten wir uns eigentlich etwas ausgerechnet,  auch um vorne mit am Ball zu bleiben. Das Match war aber ebenso eine Bewährungsprobe, denn wir traten ausschließlich mit den vier U 18-Spielern an.

Es fing auch sehr gut an: Max machte sehr bald Druck auf den rochierten schwarzen König, verleitete dadurch seinen sehr jungen Gegenspieler zu einem unglücklichen Figurenrückzug auf die Grundlinie und setzte dann – unterstützt von seiner Dame - bereits im 11. Zug sehenswert ein ersticktes Springer - Matt.  1:0 für uns !!  Benjamin´s Gegner ließ lange auf sich warten. Er hatte sich irgendwo verfahren und kam erst mit 40 Minuten Verspätung an. Dann aber legte der junge Mann eine ausgereifte Partie hin, in deren Mittelpunkt ein Freibauernvormarsch auf der d-Linie stand, gegen den kein Kraut gewachsen war. Nach Querverschiebung der vorgerückten Türme und mit Leichtfiguren-Unterstützung konnte dieses neue Talent der Landsberger sogar auf die Bauernumwandlung verzichten und vorzeitig mattsetzten !   Benjamin soll es ein Trost sein, dass er einfach auf einen sehr starken Gegner traf. Nach dem Zwischenstand von 1:1 sah es aber nach wie vor gut aus für uns. Johannes, mit einem Mehrbauern ausgestattet, hatte sich eine gute Druckstellung gegen die rückständige schwarze Entwicklung aufgebaut. Wolfram´s Partie sah rein optisch wegen der am Damenflügel schon weit vorgerückten Bauern gut aus. Dann verschenkte Wolfram´s Gegner aus irrationalen Überlegungen heraus seinen freien a-Bauern, tauschte den letzten Turm ab und bot dann einen Damenabtausch an, der seine eigenen Bauern einbetoniert und Wolfram zugleich eine Freibauernlinie beschert hätte. Lieber Wolfram sei mir nicht böse, aber was hat Dich da geritten, dass Du dieses Geschenk nicht angenommen hast ?  So kam der Kontrahent zu einem nicht ungefährlichen Gegenspiel, sodass das Remis-Angebot einfach angenommen werden musste.

Johannes hatte dann zunächst alles richtig gemacht, den Druck gegen den noch nicht rochierten schwarzen König noch gesteigert und dabei immer mit einer Springergabel gedroht, die zu einem Damenverlust geführt hätte. Sein Gegner steigerte sich dann unter langer Bedenkzeit jedoch, verteidigte gut und stellte dabei Johannes vor eine Entscheidung, die dieser dann unglücklich traf. So drehte sich nach Gegner´s Damenabtausch mit folgendem Figurengewinn das Blatt vollends und Johannes hätte dann eigentlich verlieren müssen. Doch auch sein Gegenüber wirkte dann nach zuletzt rund 4 Stunden Spielzeit sehr erschöpft und der Phantasie beraubt. So willigte er letztendlich in Johannes´ Remisangebot ein. Als eine schöne Geste zu vermerken ist, dass Anatol sich in der Endphase nicht nur selber mit einer Tafel Schokolade stärkte, sondern auch Johannes eine solche zuschob.

Etwas schade, dass unsere Jungs den möglichen vollen Punktgewinn  nicht umsetzen konnten. So wird es halt nichts mit einem Showdown um den B-Klassentitel in der letzten Runde gegen Mindelheim. Seien wir aber ehrlich, in der 3. Runde in Wehringen wurde uns ein halber Punkt zum dortigen Matchgewinn „geschenkt“.

 

1 SK Krumbach III DWZ - TSV Landsberg 1882 III DWZ 2 - 2
1 2 Lobermeier, Wolfram 1205 - 5 Boeck, Armin   ½ - ½
2 3 Salzgeber, Johannes 1157 - 6 Schedlbauer, Anatol 901 ½ - ½
3 4 Wagner, Benjamin 937 - 8 Johannssen, Paul   0 - 1
4 5 Wagner, Max 761 - 16 Weininger, Josef   1 - 0