Eröffnungsfallen  

   
Juni 2019
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Krumbach III- Klosterlechfeld III  1,5 :2,5

Diesmal hat´s geklappt, die Dritte trat ausschließlich mit Jugendspielern an, wie für diese Spielsaison zumindest bei den Heimspielen auch angestrebt. Klar, gegen Klosterlechfeld III - die Seniorenmannschaft der Lechfelder – war es die Devise ein Achtungsergebnis zu erzielen. Mehr war im Vorfeld gegen diese Routiniers nicht zu erwarten. Allerdings bestand dann zu Spielbeginn doch die leise Hoffnung auf eine Punkteteilung, da der Gegner nicht in seiner Stammbesetzung erschienen war.

Elias als unser Jüngster legte konzentriert los, tauschte bald zwei Leichtfiguren und die Dame und kam mit Bauernvorsprung ins Mittelspiel. Da waren die Fortsetzungen dann leider etwas unglücklich, die Folge war Figurenverlust und Rückgabe des Mehrbauern. Dieser Nachteil war nicht mehr aufzuholen und Elias verlor letztendlich durch ein nicht abdeckbares Grundlinien-Matt mit Turm.

Benjamin saß einem Routinier gegenüber, der bekannter Weise auch gerne wortgewaltig auftritt. War es das, oder war es die fehlende Spielpraxis ?  Benjamin hatte auf jeden Fall zu keiner Zeit der Partie einen Vorteil, verlor Bauer um Bauer und dann eine Figur. Sein Konter fiel dann leider zu brav aus, so dass er auf der Königsseite immer mehr eingeschnürt und zuletzt Matt gesetzt wurde. Die schlussendliche Belehrung seines Kontrahenten, beizeiten aufzugeben um den Gegner nicht zu beleidigen, hätte sich dieser durchaus schenken können. Zwischenstand 0:2.

Wolfram an Brett 1 mit Schwarz geriet bald in Bauernrückstand und tat sich elend lang schwer auf der Königsseite seine Figuren zu entwickeln, geschweige denn zu rochieren. Dann aber ein suboptimaler Bauernvortrieb von Routinier Starkmann auf der a-Linie anstelle Abtausch auf der b-Linie, der es Wolfram ermöglichte seinen verbliebenen Springer wieder auf das beherrschende Feld c5 zurück zu setzen. Das war dann wohl der Knackpunkt, denn irgendwann stellte Weiß eine Qualität ein und wollte dann nicht mehr.  Wolfram war völlig überraschend der Sieger !

Johannes spielt ja gewohnt sehr bedächtig. Sein Gegenüber Doc Jung schlägt ihn in dieser Eigenart aber um Längen. So entstand eine äußerst kuriose Endspielstellung, bei der Johannes - mit drei Bauern im Rückstand und vom Gegner vielleicht schon etwas eingeschläfert - auch noch einen weiteren Bauern und die Qualität verlor und trotzdem nicht hoffnungslos da stand. Es war wohl der schon vorgerückten Stunde zu schulden, dass zum einen Dr. Jung ungünstig seinen König an die Spitze seiner mit Bauern ummantelten Schwerfigurenarmee setzte und zum anderen Johannes diese Situation nicht zu einem gefährlichen, vielleicht sogar siegbringenden Konter ausnutzte. Der figürlich haushoch überlegene, aber etwas in Zeitnot geratene Kontrahent sprach dann das erlösende Remis-Angebot aus und der Wettkampf war damit plötzlich beendet.

Nur knapp gegen eine Mannschaft verloren zu haben, die uns letzte Saison mit 4 : 0 abgezockt hat, das geht für unsere Jugend voll in Ordnung.

 

  SK Krumbach III DWZ - SK Klosterlechfeld III DWZ 1½ - 2½
1 4 Lobermeier, Wolfram 1208 - 1 Starkmann, Josef 1362 1 - 0
2 5 Salzgeber, Johannes 1131 - 3 Jung, Rolf, Dr. 1276 ½ - ½
3 6 Wagner, Benjamin 976 - 20 Breitwieser, Wilhelm 1350 0 - 1
4 8 Salzgeber, Elias   - 35 Hartl, Gregor   0 - 1
Schnitt: 1105 - Schnitt: 1329  

 


 

Durch einen kampflosen 4:0 Erfolg gegen SK Immenstadt 09 erreicht der SK Krumbach des Halbfinale im schwäbischen Mannschaftspokal. Uli Link, Albert Lutz, Lutz Riedel und Johann Fischer waren für die zweite Runde bereit, der Schachklub aus Immenstadt konnte jedoch leider keine Mannschaft zu diesem Wettkampf stellen.  


Ein Sieg, 4 Remis und 3 mal die 0 ist die durchaus ernüchternde Bilanz des ersten Wettkampfs unserer Zweiten in dieser Saison. Gegen den Ersten des Vorjahres aus den Stauden hatten wir damit also auch diesmal das Nachsehen.

Das Positive vorne weg. Eckhard war es, der am 8. Brett beim Duell der Mannschaftssenioren den einzigen Siegpunkt erzielte. Ab dem 14. Zug übernahm hier zwar Schwarz die Initiative und zwang Weiß auf dem Königsflügel mehr und mehr zum Rückzug.  Ein Springeropfer von Eckhard beantwortete sein Gegner dann aber nur mit der drittbesten Variante und Eckhard konnte dies dann sicher zum Partiegewinn ausnutzen.

Hermann, Gerhard, Georg und Franz steuerten jeweils einen halben Punkt zum Gesamtergebnis bei. Ein Angriff auf dem Königsflügel von Hermann war nicht erfolgreich, das Remisangebot seines Gegners nahm er daraufhin in leicht vorteilhafter Stellung an. Georg spielte eine unspektakuläre Partie ohne große Höhepunkte. Gerhard und Franz waren zwar beide rund  4 Stunden am Brett, konnten jedoch am Ende nicht den entscheidenden Vorteil  heraus spielen.

Am ersten Brett spielte Jens eine  aggressive Angriffspartie, wobei er dann jedoch überzog und den Punkt abgeben musste. Eugen wählte bereits in der Eröffnung den falschen Aufbau mit nachfolgendem Bauernverlust. Er setzte dann alles auf eine leider nicht erfolgreiche Karte und wurde am Ende von 2 Springern und Turm sehenswert Matt gesetzt. Johann war nach gut gespielter Eröffnung lange Zeit bestens aufgestellt und lehnte ein Remisangebot seines Gegners ab. Auf Grund eines Fehlers im Endspiel konnte sein Gegenüber jedoch problemlos einen Bauern umwandeln und die Partie war damit verloren.

Der Endstand also 5:3 für die Schachfreunde aus den Stauden.

 

  SK Krumbach II DWZ - SV Stauden I DWZ 3 - 5
1 2 Seidl, Jens 1803 - 1 Schuster, Reinhold 1755 0 - 1
2 3 Reif, Hermann 1907 - 3 Redemann, Dietmar 1693 ½ - ½
3 4 Haugg, Gerhard 1590 - 4 Singl, Stefan 1669 ½ - ½
4 5 Schaumann, Eugen 1617 - 5 Konradt, Michael 1632 0 - 1
5 6 Fischer, Johann 1546 - 6 Lutz, Karl 1540 0 - 1
6 7 Eppler, Georg 1571 - 7 Fischer, Guido 1489 ½ - ½
7 10 Brosch, Franz 1484 - 8 Müller, Rolf 1445 ½ - ½
8 11 Reincke, Eckhard 1485 - 12 Weber, Fritz 1424 1 - 0
Schnitt: 1625 - Schnitt: 1580  

 

Gegen die sehr gut aufgestellte Mannschaft des SC Türkheim/Bad Wörishofen konnten wir in der 2. Runde unsere Stärken nicht aufs Brett bringen - es reichte letztendlich nur zu einem bescheidenen 2:6.  Nachdem Johann schon in der Eröffnung in der Bredouille war und im Mittelspiel in entscheidenden Nachteil geriet, waren die Unentschieden von Jens und mir möglicherweise etwas zu früh. Ausgekämpft waren Lutz' und Josefs Partien zum Remis, wobei Josef ganz zum Schluss noch hätte gewinnen können. Ernst wehrte sich zäh gegen das Positionsspiel von Mark Erler, wollte dann aber die Initiative ergreifen, was seine Stellung leider nicht aushielt. Rudi und Albert unterlief in komplizierter Position jeweils ein unnötiger Fehler, was dann das Endergebnis besiegelte.

Man sieht: Gegen Mannschaften mit dem Niveau von Türkheim/Bad Wörishofen müssten wir schon in Vollbesetzung antreten, um eine Chance zu haben. Siehe DWZ-Durchschnitt.

 

 

  SC Türkheim/Bad Wörishofen DWZ - SK Krumbach DWZ 6 - 2
1 3 Rogobete, Nikolas Johann 2069 - 1 Wild, Rudolf 2149 1 - 0
2 4 Fischer, Manfred, Dr. 2061 - 4 Lutz, Albert 2017 1 - 0
3 5 Antemia, Paul 2083 - 5 Link, Ulrich, Dr. 1937 ½ - ½
4 6 Erler, Mark 2008 - 6 Fischer, Ernst 1922 1 - 0
5 7 Tudosa, Daniel 1993 - 7 Riedel, Lutz 1946 ½ - ½
6 8 Senner, Peter 2081 - 11 Gulde, Josef 1726 ½ - ½
7 9 Lux, Werner 1994 - 14 Seidl, Jens 1803 ½ - ½
8 12 Zellweger, Wilfried 1888 - 15 Fischer, Johann 1546 1 - 0
Schnitt: 2022 - Schnitt: 1880  

 

Türkheim / Bad Wörishofen II   -   Krumbach III   0:4

Für die neue Spielsaison war ja eigentlich geplant, in unserer 3. Mannschaft soweit als möglich nur Jugendspieler einzusetzen. Gegen die junge Truppe der Gastgeber hat das wegen mehreren Unabkömmlichkeiten schon mal nicht geklappt. Dafür habe ich mich dann auch beim Betreuer der Heimmannschaft entschuldigt.

Im Gegenzug war es allerdings nicht ganz erklärbar, dass Türkheim II in seinem Heimspiel letztendlich nur zu dritt angetreten war. Erst hieß es, der Brett 4 – Spieler kommt noch, doch er kam einfach nicht. So musste gerade unser Jüngster, der zehnjährige Elias, bei seinem ersten Einsatz in der Dritten unverrichteter Dinge ausharren. Hoffentlich verliert er dadurch nicht die Spiellust.

Wolfram´s Gegner an Brett 3 verlor schon recht bald den Überblick und folglich seine Dame. Er wehrte sich dann zwar tapfer, musste aber dennoch vorzeitig aufgeben, weil Wolfram seine Partie sehr konzentriert und fehlerfrei weiterspielte.  Zumindest ein Match-Remis war damit schon früh sichergestellt.  

Meine attraktive junge Gegnerin begann mit den weißen Steinen recht flott, übersah allerdings im 8. Zug einen Schwachpunkt in meinem Aufbau, der mich zwei Tempi  hätte kosten können. So konnte ich meine Eröffnung noch einigermaßen ausgeglichen abschließen. Lena musste mehrfach gähnen. Ich schieb´s mal darauf, dass sie dann eine Springergabel mit Qualitätsverlust übersah, die mich nach und nach in Vorteil brachte. Immerhin brauchte es 40 Züge, bis die junge Dame ihren König als ein Zeichen der Aufgabe flachlegte. 

Franz sah sich einem noch jugendlichen Spieler gegenüber, der das Match lange Zeit völlig ausgeglichen gestalten konnte. Im Schlagabtausch nach dem Mittelspiel bewies Franz allerdings erkennbar mehr Ehrgeiz und die größere Routine, mit einer nur schlecht abwendbaren Drohung eines Qualitätsgewinns. In dieser Situation verlor sein Gegner den Überblick, büßte Figuren vollständig ein und musste dann auch aufgeben.

Unser Sieg ist zwar ein guter Auftakt in die Saison, mit dem Ergebnis von 4:0 aber etwas peinlich, da er gegen eine reine Jugendmannschaft erzielt wurde.

 

  SC Türkheim/Bad Wörishofen II DWZ - SK Krumbach III DWZ 0 - 4
1 4 Yaghoobi, Amir Hossein 1281 - 2 Brosch, Franz 1484 0 - 1
2 9 Bader, Lena 872 - 3 Reincke, Eckhard 1485 0 - 1
3 13 Musikant, Moritz 757 - 4 Lobermeier, Wolfram 1208 0 - 1
4 14 Mutabdzic, Luka   - 8 Salzgeber, Elias   - - +