Oktober 2021
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Nach dem unsere 1. und 2. Mannschaft in den ersten beiden Runden keinen Ersatz brauchten, konnten wir unserem ersten Kreisklassenduell mit der Dritten sehr zuversichtlich entgegen sehen. Der Zweiten aus Königsbrunn blieb es leider nicht erspart, bereits in der ersten Runde 3 Mann in die Schwabenliga zu Ihrer Ersten zu schicken. Zudem musste Mannschaftsführer Bernd Weinrich bereits vor Spielbeginn einräumen, dass Ihr Brett 1 und 2 leer bleiben werden. Dies schmeckte Michael, der extra aus Buchloe angereist war, und Josef gar nicht. Sie hätten gerne mit Ihren namhaften Gegnern die Klingen bzw. Figuren gekreutzt.

Es galt eine gute Saison mit einem Erfolg zu krönen. Und so ging die Dritte mit vollem Kampfeseifer zu Werke. Auch hätte die Mannschaft noch theoretisch Kreisklassenmeister werden können. Doch ging niemand davon aus, dass sowohl Schwabmünchen, als auch Klosterlechfeld ihre Partien nicht gewinnen würden. Denn trotz Punktegleichstand waren die beiden Mannschaften nach Brettpunkten uneinholbar.
Der klare Sieg gegen Bobingen war die Folge einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Einsatz, Siegeswille, Zusammenhalt stimmen einfach in der Truppe.  Doch zum Spielverlauf der Reihe nach.

Am letzten Samstag im März hatte die Dritte die  Dritte von Klosterlechfeld zu Gast. Während die Dritte, nämlich aus Krumbach versuchte, den Anschluß an die Spitze zu halten, orientiert sich die Dritte aus Klosterlechfeld eher am anderen Ende der Tabelle. Ein weiterer Nachteil von Klosterlechfeld war, dass sie nur zu siebt antreten konnten. So hatte Josef am zweiten Brett einen kampflosen Sieg davon getragen.

Aber der Reihe, genauer den Brettern nach.

In einem spannenden Wettkampf, der über fast sechs Stunden ging, schlägt die Dritte Klosterlechfeld II mit 4,5 : 3,5. Klosterlechfeld führte vor dem Wettkampf verlustpunkfrei die Kreisklasse an. Dass es sich hier um ein Spitzenspiel handelte konnte man auch daran erkennen, dass beide Mannschaften sehr gut aufgestellt an die Bretter gingen.
Entscheidend für den Verlauf des Wettkampfes waren die schnellen Siege an Brett eins und zwei. Ernst Gegner hat im Mittelspiel ein taktisches Manöver übersehen. Diesen Blackout nutzt Ernst für die Führung. An Brett zwei hat Josef eine überlegene Partie gespielt. Sein Gegenüber half ihm dabei unfreiwillig ein bischen mit. Er hatte eine ungünstige Eröffnungsvariante gespielt und stellte später eine Figur ein.

Ein seltenes Bild konnte am zurückliegenden Samstag bestaunt werden. Bei der Dritten waren 6 von den ersten 7 Spieler am Brett. Da auch das Brett 7 und 8 stark besetzt waren, kam die Dritte auf einen sensationellen DWZ Schnitt von 1778. Das liegt lange zurück, als die Dritte mit so starker Besetzung antreten konnte. Das war natürlich Pech für Bobingen II. Sie hatten sich mit den Nieberle Sisters und Franz Wildegger verstärkt. Doch das ungleiche Kräfteverhältnis ließ schnell die Dritte in Vorteil kommen.