| Dritte Mannschaft schlägt Klosterlechfeld |
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| Montag, den 30. März 2009 um 01:00 Uhr | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Dritte gewinnt gegen Klosterlechfeld III und hält Titelrennen in Mittelschwaben offen
(jw). Gegen den Tabellenvorletzten tat sich die nicht in Bestbesetzung angetretene Dritte nicht sonderlich schwer und machte den Klosterlechfelder Bemühungen, Punkte gegen den Abstieg zu sammeln, einen dicken Strich durch die Rechnung. In Rekordzeit schoss Hermann Reif die Heimacht in Führung. 10 Züge in 50 Minuten - und damit schneller als ein kampfloser Sieg - genügten zum vollen Punkt. Dem gegnerischen Damenhieb auf f2 setzte Hermann den Dameneinschlag gegen den Bg7 und Th8 entgegen. Weiß konnte im Anschluß kein weiteres Angriffspotential mobilisieren und gab angesichts des Minusturms konsterniert auf. Auch Georg war offensichtlich geil auf einen Quicky. Sein Sieg dauerte ca. 1,5 Stunden und damit war er fertig bevor ich den ersten Rundgang machen konnte. Ich vermute daher einfach mal, dass er in seiner Partie alles im Griff hatte. Nach diesem Auftakt nach Maß war es verschmerzbar, dass Andi Mayer an Brett 8 in einer gut intendierten Kombination die Gegenfesselung Lb7 übersah, was ihn die Dame kostete. Kopf hoch Andi, immerhin hattest du am 8. Brett die nominelle Nr. 3 von Klosterlechfeld als Gegner. Da ich selber ziemlich schlecht stand und sicher war, bald einen Bauern ersatzlos einzubüssen und auch Johann und Eckhard eher gedrückt standen, war ich nicht so sicher, was ich von dem Wettkampf halten sollte. Aber alle drei fragwürdigen Partien gingen nicht verloren, ich denke das ist eine unserer Stärken. Eckhard wickelte ab in ein Endspiel mit T+S+L gegen T+T+L, bei dem er allerdings zwei Mehrbauern hatte und seine Stellung gut befestigen konnte. Auch Johann bewiess, nachdem er die a-Linie aufknacken konnte, dass er sich in der Stellung aktiv verteidigen kann, was schließlich in ein Dauerschach mündete. Diese beiden halben Punkte waren wichtig für den weiteren Wettkampfverlauf, denn damit hielten wir die Gäste vom Lechfeld auf Distanz. Da auch mein Gegner den Bauern verschmähte und ich so langsam immer besser Stand, stand der Wettkampf nun gut bis sehr gut. Die Sieggaranten aber waren Thomas und Eugen bei denen das kiebitzen wirklich Spaß machte, insbesondere machten beide einen wirklich souveränen Eindruck. Thomas behielt trotz z.T. konfuser Figurenstellung immer den Überblick und nutze seine volle Schwerfigurenbatterie auf h- und g-Linie gegen den gegnerischen König, was der irgendwann nicht mehr aushielt. Ein toller Sieg unseres frischgebackenen Jugendleiters. Da ich mittlerweile meinerseits einen Bauern gewinnen konnte, dafür aber Turm und Leichtfiguren tauschen musste, war mein Vorteil wohl nur schwer zum vollen Punkt umsetzbar. Außerdem führten wir 4 - 2 und so einigten wir uns auf Remis. Den Schlußpunkt setzte Eugen, der den gegnerischen Zug f5 als Einladung verstand, mit all seinen Truppen wie durch eine runtergelassene Zugbrücke in eine unbewachte Burg einzudringen, gefolgt von dem unvermeidlichen schonungslosen Gemetzel. Mit diesem Sieg behalten wir uns die Chance, in der Schlußrunde in Schwabmünchen per Fernduell gegen Buchloe I um den Mittelschwäbischen Mannschaftsmeistertitel zu kämpfen.
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